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So, 12.02.2012
pte20080122024 Computer/Telekommunikation
Microsoft setzt verstärkt auf Virtualisierung
"Derzeit sind noch wenige User in der Lage, virtuelle Systeme zu nutzen"
Redmond (pte024/22.01.2008/12:10) - Der Softwarekonzern Microsoft hat angekündigt, sein End User License Agreement für Windows Vista zu ändern und künftig die Virtualisierung des Betriebssystems zu erlauben. Ab sofort dürfen die Home-Versionen von Vista in einer virtuellen Umgebung betrieben werden. Weiters kündigte das Unternehmen auf dem laufenden "Virtualization Deployment Summit" ein verstärkte Engagement im Virtualisierungs-Markt an. Die Übernahme des kalifornischen Desktop-Virtualisierungs-Spezialisten Calista Technologies http://www.calistatechnologies.net untermauert diese Bestrebungen. "Heute sind sehr wenige Kunden in der Lage, die Vorteile der Virtualisierung auszuschöpfen", begründet Bob Muglia, Senior Vice President Server and Tools Business bei Microsoft, das verstärkte Engagement. Derzeit sei Virtualisierungs-Technologie zu teuer und zu komplex. Microsoft formuliert daher die Vision einer dynamischen IT, die darauf abzielt, Nutzern die richtigen Rechen-Ressourcen praktisch immer und überall zu liefern und eine IT-Umgebung zu schaffen, die effizienter, flexibler und günstiger sei. Die Übernahme von Calista soll diese Vision unterstützen. Calista-Software, so Microsoft, verbessere die Nutzer-Erfahrung mit Multimedia-Anwendungen und virtualisierten Desktops. Die Einbindung dieser Technologie in zukünftige Microsoft-Virtualisierungslösungen soll Remote-Nutzern eine vollwertige Windows-Desktop-Erfahrung ohne Bedarf für High-End-Desktop-Hardware ermöglichen und Software-Anbietern erlauben, zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Die Microsoft-Bekanntgaben haben bereits zu Spekulationen in US-Medien darüber geführt, dass Calistas Technologie in Windows 7 integriert werden könnte. "Windows 7 steht mitten in der Planungsphase. Derzeit können wir dazu keine konkreten Angaben machen", meint dazu Robert Lampl, Windows-Produktmanager bei Microsoft Österreich, auf Anfrage von pressetext. Die Entwicklung des neuen Betriebssystems erfolge unter Berücksichtigung von Kunden-Feedback. Unter diesem Gesichtspunkt legt die Redmonder Ankündigung nahe, dass Virtualisierungs-Fähigkeiten dabei zumindest ein Thema sein dürften. (Ende)
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