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pte20080118023 Unternehmen/Finanzen, Produkte/Innovationen
Swatch Group feiert Umsatzrekord von knapp sechs Mrd. Franken
Schweizer Uhrenhersteller schafft Steigerungen trotz Produktionsengpässen
Umsatzsteigerungen trotz Produktionsengpässen bei Swatch Group (Foto: swatch.com)
Umsatzsteigerungen trotz Produktionsengpässen bei Swatch Group (Foto: swatch.com)

Biel (pte023/18.01.2008/13:40) - Die Schweizer Swatch Group darf sich über neue Rekordergebnisse in ihren Umsatzzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres freuen. Mit knapp sechs Mrd. Franken klettert der Umsatz 2007 im Vergleich zum Jahr davor um 17,6 Prozent nach oben. Ein Wachstum schafft das Unternehmen laut eigenen Angaben in allen Bereichen des Konzerns. Besonders hohe Steigerungen seien in den Geschäftsfeldern Uhren, Schmuck und Produktion erreicht worden. Luxusmarken wie Breguet oder Omega sind starke Zugpferde, dennoch kämpft die Swatch Group auch im Vorjahr mit Produktionsengpässen. "Wir versuchen die Engpässe zu schließen und expandieren stark. Die Swatch Group ist bemüht, ihre Kapazitäten auszubauen", erklärt Beatrice Howald, Pressesprecherin der Swatch Group, im Gespräch mit pressetext.

"Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Arbeitskräften, müssen aber die richtigen Leute finden", sagt Howald. Die Swatch Group würde auch international expandieren, Engpässe gebe es aber auch immer wieder bei der Anschaffung der richtigen Maschinen zur Produktion. "Derzeit arbeiten wir an zehn neuen Fabriken", unterstreicht Howald die Bemühungen des Unternehmens, die Probleme in der Uhrenproduktion zu beheben. "Die Nachfrage nach Luxusuhren ist enorm hoch. Es ist uns kaum möglich, sie vollständig zu befriedigen", meint die Swatch-Group-Pressesprecherin gegenüber pressetext.

Die Herstellung von Zeitmessern aus dem Luxussegment ist teuer und zeitintensiv. Auf die steigenden Preise für Gold, Diamanten und Edelsteine hat die Swatch Group mit Preiserhöhungen reagiert. Von den Expansionsplänen erhofft sich der Uhrenhersteller, eine Beschleunigung im Produktionsprozess zu erreichen, um künftig auch höhere Stückzahlen der Luxusmarken anbieten zu können. Finanziell sieht die Swatch Group in diesem Jahr erneut Möglichkeiten zur Ergebnissteigerung. Bereits im Januar 2008 seien zweistellige Zuwachsraten verzeichnet worden. Von der Finanzkrise bleibt der Konzern zur Zeit offenbar völlig unberührt. Entsprechend verhält sich die Aktie des Unternehmens trotz stagnierendem Marktumfeld und tendiert zu Steigerungen.

(Ende)

Aussender: pressetext.schweiz
Ansprechpartner: Manuel Haglmüller
Tel.: +43-1-811-40-315
E-Mail:
pressetext.schweiz
   
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