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Do, 17.05.2012
pte20071205031 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Google integriert AOL Instant Messenger in Webmail-Service
Gmail setzt auf Verbesserung der Userfreundlichkeit
Mountain View (pte031/05.12.2007/13:56) - Google hat sein Webmail-Service Google Mail http://www.gmail.com weiterentwickelt. Der als Gmail bekannte Dienst erlaubt nun auch die Integration des AOL Instant Messengers (AIM) http://www.aim.com . Als Resultat können Gmail-User mit AIM-Anwendern in Kontakt treten und mit diesen Textnachrichten austauschen. Auch die von Gmail schon seit längerem beherrschte Chat-Funktion via Google Talk wurde durch die Unterstützung des AIM-Protokolls weiter ausgebaut. Als weitere Neuerungen lassen sich die Labels in Gmail nun mit einer Farbe versehen, um diese leichter erkennen und von anderen unterschieden zu können. Zudem gibt es die Möglichkeit zum Gruppen-Chat und neue Emoticons, die dabei helfen sollen, die eigene Stimmungslage besser darzustellen. "Wir arbeiten laufend an der Verbesserung der Funktionalität von Gmail", erklärt Google-Sprecher Stefan Keuchel im Gespräch mit pressetext. Ziel sei es, die Kommunikation zwischen den Nutzern so unkompliziert zu gestalten wie möglich. "Die Integration des AOL Instant Messengers stellt einen weiteren Schritt in Richtung Verbesserung der Userfreundlichkeit dar", so Keuchel. "In den USA ist die AIM-Integration bereits vorgenommen worden, in europäischen Ländern ist dies derzeit noch nicht der Fall", erläutert der Google-Sprecher weiter. Wann dies auch hierzulande eingeführt wird, will Keuchel aber noch nicht kommentieren. Gmail beherrscht zwar schon länger die Fähigkeit, über Google Talk mit anderen Nutzern von Instant Messages mit Hilfe des Jabber-Protokolls auszutauschen. Diese Chat-Funktion wurde nun aber um die Unterstützung des AIM-Protokolls erweitert. Nutzer können sich dadurch über den Chat-Bereich von Gmail im Netz des AOL Instant Messengers anmelden und erhalten neben den Google-Talk- auch alle AIM-Kontakte. Diese werden durch ein spezielles Icon symbolisiert, um sie leichter von den Google-Talk-Usern unterscheiden zu können. Derzeit sind die aktuellen Neuerungen nur in der neuen englischsprachigen Gmail-Oberfläche zu sehen. Diese setzt die Nutzung von Internet Explorer 7 oder Firefox 2 voraus. In naher Zukunft sollen aber nach Angaben des Unternehmens auch die deutsche Oberfläche und andere Browser unterstützt werden. Unklar ist zur Zeit noch, ob Google die Integration des AIM auch für Google Talk plant und, ob auch andere Instant-Messaging-Dienste eingebunden werden sollen. (Ende)
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