pte20071129038 in Business
Psychotherapeuten verlangen Verbot von Killerspielen
"Selbstkontrolle allein genügt hier nicht"
Köln (pte038/29.11.2007/13:50)
Deutschlands Psychotherapeuten machen sich für ein gesetzliches Verbot von so genannten Killerspielen stark. In einer Aussendung fordert die Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG) http://www.gwg-ev.org Computerspiele vom Markt zu verbannen, in denen Jugendliche für das Töten und Foltern von Menschen belohnt werden. Laut GwG würden solche Games zunehmend verharmlosend vermarktet und unter dem Deckmantel des Begriffs "Medienkompetenz" angepriesen. "Die Forderung für ein Verbot baut auf Erfahrungen aus der Praxis der Therapeuten sowie aus schulpsychologischen Einrichtungen auf. Wir stehen hier vor einem komplexen Thema und wenngleich ein negativer Zusammenhang zwischen Killerspielen und dem Verhalten von Kindern nicht schwarz auf weiß nachgewiesen ist, so zeigt sich doch, dass diese Spiele zuallererst das Mitgefühl töten", erläutert Ursula Reinsch, Pressesprecherin der GwG, im Gespräch mit pressetext.
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