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Mo, 13.02.2012
pts20071129022 Computer/Telekommunikation
Handy-Kinderstudie 2007 von mobilkom austria
Das Handy steht bei Kindern für Sicherheit - 85 % stört es im Unterricht
Wien (pts022/29.11.2007/11:44) - Die repräsentative Handy-Kinderstudie 2007 von mobilkom austria, die im Rahmen der jährlichen Kinderstudie des Instituts market unter 540 Kindern in Österreich durchgeführt wurde, gibt einen umfassenden Einblick in die Nutzung des Mobiltelefons durch die 6- bis 14-Jährigen: 55 % der Kinder besitzen ein Handy, bei den 13- bis 14-Jährigen sind es bereits 88 %. 85 % der österreichischen Kinder zwischen 6 und 14 Jahren empfinden die Nutzung des Handys während des Unterrichts als sehr störend. 83 % der Kinder in Österreich haben noch nie Erfahrung mit Gewaltvideos auf dem Handy gemacht. Die Ergebnisse der Studie werden am Donnerstag, dem 29. November 2007, um 18 Uhr bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen von ROUNDABOUT KIDS präsentiert. "Für knapp zwei Drittel der 6- bis 14-Jährigen gehört das Handy heute zum Alltag. Unsere Verantwortung gegenüber unseren jungen Handy-Usern liegt dabei auf der Hand", betont Boris Nemsic, CEO von mobilkom austria und CEO Telekom Austria Group, "mit unserer Kinderstudie wollen wir das Handy-Nutzungsverhalten von Kindern untersuchen, um herauszufinden, wie Kids mit dem Handy umgehen, welchen Stellenwert es in ihrem Leben hat, aber auch, wo es zu Problemen kommt. Die Ergebnisse sind nicht nur für uns als Mobilfunk-Unternehmen, sondern auch für Eltern, Pädagogen und Entscheidungsträger im Bildungsbereich wichtig." Das Handy in der Schule: Im Unterricht wird es als störend empfunden Dazu meint Dr. Susanne Brandsteidl, Amtsführende Präsidentin des Stadtschulrats für Wien: "Unser Zugang zum Thema Handy in der Schule ist pädagogisch orientiert, aber moderat. Das Handy ist heute ein wichtiger Alltagsgegenstand auch für Kinder geworden, der richtige Umgang damit will daher gelernt und gelehrt werden. Uns geht es daher nicht um ein Handyverbot in der Schule. Und dass ein Handy im Unterricht nichts verloren hat, ist der großen Mehrheit unserer Schüler ohnehin klar - und hier ist unsere Haltung auch unmissverständlich: Im Unterricht muss das Handy ausgeschaltet bleiben." ROUNDABOUT KIDS: Die Veranstaltung zur Studie Erreichbarkeit und Sicherheit als Hauptgründe für Handybesitz Jedes siebente Kind macht Erfahrung mit Gewaltvideos Meist handelt es sich um Videos mit sexuellem Inhalt oder um eine Prügelei zwischen Jugendlichen (39 % bzw. 35 %). Aber auch Kriegsszenen und sogar Mord (2 Nennungen) können Inhalt dieser Handyvideos sein. (Ende)
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