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pte20071126002 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Facebook verdirbt Weihnachtsüberraschung
Umstrittenes Marketingtool sorgt für Aufregung
Geschenke einzupacken könnte bald nicht mehr nötig sein (Foto: pixelio.de)
Geschenke einzupacken könnte bald nicht mehr nötig sein (Foto: pixelio.de)

London (pte002/26.11.2007/06:05) - Immer am Laufenden über das Leben seiner Freunde zu sein, ist ein Vorteil von Social Networks. Doch nun regt sich bei Facebook-Nutzern Unmut über ein neues Feature, das verraten könnte, was man seinen Freunden zu Weihnachten schenkt, berichtet der Guardian. Auch Datenschützer sind empört über das neue Marketinginstrument namens Beacon (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=071122020&phrase=facebook ). Damit wird veröffentlicht, was Facebook-User auf Online-Shopping-Seiten kaufen.

Wer seine Weihnachtseinkäufe auf Seiten wie beispielsweise Fandango.com macht, muss damit rechnen, dass die Überraschung bei seinen Freunden nicht mehr groß sein wird. Diese können nämlich sehen, was man gekauft hat. Es gibt zwar eine Möglichkeit, dieses Feature auszuschalten, dies wird jedoch als zu unübersichtlich kritisiert. Die Ausschalt-Option muss für jede einzelne Shopping-Seite wiederholt werden und ist zudem auch noch leicht zu übersehen.

Der Widerstand gegen dieses Marketinginstrument beginnt sich zu organisieren. Die Gruppe "Facebook: Stop Invading my Privacy" wächst derzeit alle paar Minuten um 1.000 Mitglieder. Sie stellen sich gegen Beacon und verlangen, dass Facebook ihre Privatsphäre akzeptiert. Dass dieser Protest Gehör findet, ist möglich, rühmt sich das Unternehmen doch, schnell auf Nutzerreaktionen einzugehen. "Die Sozialisation des Webs passiert in so hoher Geschwindigkeit, dass wir uns stark auf Versuch und Irrtum verlassen. Wir müssen wirklich gut darauf achten, mit den Leuten zu kommunizieren", erklärt Van Natta aus der Facebook-Finanzabteilung.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Kristina Sam
Tel.: +43-1-81140-319
E-Mail:
pressetext.austria
   
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