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So, 12.02.2012
pte20071116027 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Xbox 360 will weg vom Shooter-Image
70 Prozent der Spiele eignen sich für Unter-16-jährige
Wien (pte027/16.11.2007/12:35) - Mit einem Produkt-Lineup von drei Konsolenmodellen und rund 300 verfügbaren Spieletiteln geht Microsofts Xbox 360 in die Schlacht um die Plätze unter den Weihnachtsbäumen. "Wir sind dabei das Image der Shooter-Konsole zu verlieren und wollen eine breite Anwendergruppe ansprechen", sagt Gernot Kicker, Country Manager Xbox Österreich. 70 Prozent der Xbox-360-Games seien mittlerweile für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren geeignet und damit vom "Pan-European Game Information System" (PEGI) http://www.pegi.info mit Ratings zwischen 3+ und 12+ bewertet, berichtet Xbox-Produktmanager Thomas Kritsch im Gespräch mit pressetext. Die Xbox 360 soll also zur Familienkonsole werden und auch in Kostenhinsicht alle Altersklassen ansprechen. Mit der Arcade-Version bietet das Unternehmen ein Einsteigermodell, das nur die zum Spielen notwendigen Komponenten im Lieferumfang beinhaltet. So fehlt beispielsweise die Festplatte, die durch eine Memorycard mit der Kapazität von 256 Megabyte ersetzt wird. Statt HDMI-Kabel liegt der Konsole nur ein AV-Kabel bei. Der Preis liegt dafür bei 279 Euro. "Für Kunden, die keinen HD-Fernseher ihr Eigen nennen und auch nicht vor haben, die Konsole mit dem Internet zu verbinden, um zusätzliche Inhalte herunterzuladen, ist die Arcade-Version die optimale Variante. Allerdings kann die Konsole jederzeit um weitere Komponenten aufgerüstet werden", so Kritsch. "Der Fokus auf Familien war schon immer ein Ziel der Xbox 360", meint Kritsch, der die Neuausrichtung auf ein breites Zielpublikum jedoch nicht als Reaktion auf den Erfolg der Wii-Konsole aus dem Hause Nintendo gedeutet haben will. "Es war eben eine Frage der Zeit, bis der Verkaufspreis soweit sinkt, dass das Produkt auch für jene interessant wird, die nicht jedes Game in höchster Grafikqualität spielen wollen, sondern die Xbox auch als kurzfristigen Zeitvertreib mit einfachen Arcade-Spielen sehen." Der Erfolg der Arcade-Games zeigt diesen Trend deutlich. Mittlerweile kommt ein Drittel des Titelportfolios aus dieser Ecke. Kritsch verweist auf den großen Erfolg von einfachen Spielen wie UNO. "Die Downloadzahlen haben auch uns überrascht." Anlässlich des fünften Geburtstags des Xbox-Live-Services haben die mittlerweile acht Mio. Mitglieder noch bis morgen, Samstag, 8:59 Uhr Zeit, sich ein kostenloses Arcade-Spiel herunterzuladen. Ein großes Thema am Weg zur Familienkonsole ist zudem der Jugendschutz. Mit der Funktion "Family-Timer" können Eltern die maximale Spielzeit des Nachwuchses begrenzen (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=071108041 ). Dabei können Zeitkontingente für einzelne Tage bis zu Wochen- oder Monatslimits festgelegt werden. Des Weiteren kann die Konsole für Spiele, die laut PEGI nicht für die Altersklasse der Kinder geeignet sind, gesperrt werden. Eine strengere Kontrolle beim Verkauf der Games erwägt indes auch die österreichische Hauptstadt Wien. Im kommenden Jahr soll vom Landtag eine Novelle des Jugendschutzgesetzes beschlossen werden. Danach dürfen Computerspiele nur dann verkauft werden, wenn sie über eine Altersempfehlung verfügen und der Käufer nachweisen kann, dass er das vorgeschlagene Alter erreicht hat. (Ende)
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