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Mo, 13.02.2012
pte20071113004 Unternehmen/Finanzen, Umwelt/Energie
Energieausgaben: Mittelstand kapituliert vor Kostenexplosion
Umrüstungen hin zur "Grünen IT" gefordert
Armonk/Stuttgart/Gießen (pte004/13.11.2007/06:15) - Steigende Energieausgaben haben sich in den vergangenen zwei Jahren für kleine und mittelständische Unternehmen als größte Kostentreiber erwiesen. So liegt die weltweite Teuerungsrate für Energie über der für Gesundheit, Gehältern, Miete und entsprechenden Ausstattungen. Zu diesem Ergebnis gelangt der US-Technologiekonzern IBM http://www.ibm.com in seiner aktuellen Studie "Grüne IT im Mittelstand", für die 1.400 Unternehmen in acht Ländern befragt wurden. Wenngleich der Kostenanstieg für den Wirtschaftsstandort Deutschland gehaltsbezogen leicht über dem für Energie liegt, gewinnt das Schlagwort "Grüne IT" zunehmend an Bedeutung. "Das Thema ist längst nicht mehr nur Marketing-Selbstzweck für die Unternehmen. Vielmehr belasten die Kosten für energiefressende Rechenzentren die Firmenrechnungen schwer", sagt Ralph Boßler, Geschäftsführer des IT-Systemhauses Sylphen http://www.sylphen.com und Betreiber des Blogging-Portals "Grüne IT" http://www.gruene-it.de , im Gespräch mit pressetext. Laut dem Experten hapert es mit der Umsetzung in vielen Betrieben aber noch, wobei weniger strategische als personalbedingte Modernisierungen der bestehenden IT-Struktur vorgenommen werden. Boßler fügt hinzu, dass der Trend zur "Grünen IT" nicht nur von der Nachfrage-, sondern auch angebotsbezogen von der Herstellerseite besteht. Im Detail kommt die Erhebung zu dem Schluss, dass sich 58 Prozent der mittelständischen Unternehmen weltweit besorgt über den Zustand der Umwelt zeigen. Weitere 44 Prozent (36 Prozent davon in Deutschland) haben vor diesem Hintergrund eigene Umweltschutzziele für sich festgelegt. Die Resultate aus Deutschland zeigen, dass bereits 50 Prozent der Firmen aktiv geworden sind oder im kommenden Jahr dazu übergehen wollen, an der Energiekostensenkung zu arbeiten. Selbst einfachste Maßnahmen wie der Einsatz einer energiesparenden Beleuchtung oder der automatischen Abschaltung nicht genutzter Energieverbraucher bergen bislang häufig ungenützte Potenziale, so Branchenexperten. Die Ergebnisse zeigen aber, dass die Energiekostensenkung im IT-Bereich oberste Priorität in jedem Unternehmen besitzen sollte. International ergreifen 55 Prozent der befragten Firmen Maßnahmen, um den Energieverbrauch ihrer IT zu senken. Der Kauf energiesparender Geräte (33 Prozent international, 20 Prozent in Deutschland), Server-Konsolidierungen (22 Prozent international, zwölf Prozent in Deutschland) oder eine bessere Auslastung der Geräte (22 Prozent international, vier Prozent in Deutschland) bilden dabei effiziente Strategien. Ein umfassendes Maßnahmenpaket hin zu "Grüner IT" besitzt vor den jüngst veröffentlichten Zahlen des Marktforschers IDC http://www.idc.com seine Gültigkeit. Demnach muss von jedem in IT investierten Dollar die Hälfte für Energiekosten aufgewendet werden. (Ende)
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