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pte20071102017 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
OpenSocial: Google bildet Front gegen Facebook
Offener Programmierstandard macht Entwicklern viele Plattformen zugänglich
Mountain View (pte017/02.11.2007/11:55) - Der Suchmaschinenbetreiber Google hat bekannt gegeben, dass MySpace als Partner für die OpenSocial-Plattform gewonnen werden konnte. Die marktführende Social-Network-Plattform wird die Programmierschnittstellen von Google implementieren. Das teilten die Unternehmen in der Nacht auf heute, Freitag, mit. Daneben schließen sich auch weitere Plattformen wie Xing, LinkedIn, hi5, Friendster oder Plaxo der Google-Initiative an. Der Suchriese steigt mit OpenSocial in das boomende Geschäft mit sozialen Netzen im Web ein. Erst kürzlich verlor das Unternehmen den Kampf gegen Microsoft um eine Beteiligung an Facebook (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=071025015 ). OpenSocial ist ein offener Programmierstandard, der künftig Entwickler mit einer Basis von einheitlichen Programmierschnittstellen zwischen einer Web-Applikation und einer Networking-Seite versorgt. Bisher mussten für jedes System Funktionen wie Kalender, Fotodienste und Spiele neu erstellt werden. Grund dafür sind die unterschiedlichen technischen Spezifikationen der Netzwerke. Die OpenSocial-API basiert auf JavaScript und HTML und stellt Entwicklern nun ein Werkzeug zur Verfügung, um ihre Programme für viele Anbieter zugleich schreiben zu können. OpenSocial bündelt diverse APIs, mit denen Entwickler in der Lage sind, kleine Anwendungen zu programmieren, die auf allen Pattformen laufen sofern diese OpenSocial unterstützen. Die Schnittstellen sollen dabei die Kerndaten eines jeden Social Networks wie Profil-Daten, Verbindungen zu Freunden und Aktivitäten des Users bereitstellen. Als Profiteure des offenen Ansatzes werden vor allem kleinere Plattformen hervorgehen. Dank OpenSocial wird ihnen eine Tür zu vielen Entwicklern und deren Programmen geöffnet. Beim deutschen Social-Network-Portal Xing http://www.xing.com zeigt man sich ebenfalls offen für Googles Programmierstandard. "Wir sind zukünftig in der Lage, Xing entsprechend dem international gültigen Standard für externe Entwickler weiter zu öffnen. Insbesondere unsere Mitglieder werden davon profitieren, dass wir auf zusätzliche Entwicklerressourcen zurückgreifen und aus einem Pool neuer Business-Applikationen, wie Anbindungen an CRM-Systeme, Projektmanagement-Tools und To-Do-Listen auswählen können. Der offene Programmierstandard ergänzt unsere Vorbereitungen zur Xing-API", sagt Xing-Gründer Lars Hinrichs. Das Unternehmen hat seine XML-Schnittstellen bereits im Frühjahr offen gelegt und versucht, kreative Entwickler und Anbieter von Drittprogrammen zu locken, die die Plattform mit eigenen Ideen weiterentwickeln (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=070324007 ). (Ende)
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