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pte20071024031 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Microsoft bündelt Kommunikation in einem Postfach
"Unified Communication" ermöglich Kontakt über den jeweils optimalen Kanal
Eron Kelly, Director Unified Communication bei Microsoft (Foto: fotodienst.at)
Eron Kelly, Director Unified Communication bei Microsoft (Foto: fotodienst.at)

Wien (pte031/24.10.2007/13:50) - Der Softwareriese Microsoft hat heute, Mittwoch, sein Angebot für "Unified Communication" (UC) http://www.microsoft.com/austria/uc gestartet und will damit eine neue Ära der Kommunikation im Unternehmensumfeld einläuten. "Unsere Suite löst die Probleme, die sich im Geschäftsbereich in den vergangenen 20 Jahren kommunikationstechnisch aufgebaut haben", umreißt Eron Kelly, Director Unified Communications bei Microsoft, den Anspruch der neuen Lösung aus Redmond. Die Komplexität, die durch die Vielzahl von Geräten und dem Internet als Kommunikationsweg entstanden sei, werde dadurch aufgelöst, so Kelly im Gespräch mit pressetext.

"Mittlerweile erhalten Mitarbeiter über 100 Nachrichten täglich über verschiedene Kanäle. Wir bündeln und verbinden diese nun in einer Lösung", führt Kelly aus. In einem einzigen Postfach sollen sowohl E-Mails, Instant-Messaging-Nachrichten sowie Voice-Mails und Faxe empfangen werden. "Der Endanwender erfährt dadurch eine erhebliche Erleichterung im Management seiner Kontakte." Zentrales Element der UC-Lösung ist der Anwesenheitsstatus, wie man ihn bereits von kostenlosen Instant Messagern (IM) kennt. Der User sieht damit jederzeit, ob und über welchen Kanal sein gewünschter Kommunikationspartner erreichbar ist. "Kommuniziere ich mit einem Kollegen gerade per IM und merke, dass ein Telefonat nötig ist, so genügt ein Klick und die Software baut eine VoIP-Verbindung auf", erläutert Kelly.

Ein weiterer integraler Bestandteil der Lösung ist die mobile Nutzung der Dienste. "Mobilität ist ein wichtiges Thema. Dabei geht es nicht nur um die Nutzung am Notebook mit WLAN-Verbindung, sondern auch am Handy", führt Lukas Keller, Microsoft-Manager für den UC-Bereich in Westeuropa, aus. Funktionen wie IM oder Präsenzstatus können auf Mobiltelefonen ebenso genutzt werden wie auf PCs, auch der Zugriff auf benötigte Informationen und Dateien ist möglich. Als Zielgruppe für die UC-Anwendungen von Microsoft definiert Keller Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern. "Laut einer Studie von Forrester, die bei Early-Adoptern unserer Lösung durchgeführt wurde, konnten diese Unternehmen ihre Produktivität durch den Einsatz von UC deutlich steigern. Des weiteren werden Kosten gesenkt", so Keller gegenüber pressetext. "Die Firmen konnten beim Einsatz des Office Communication Server einen Return of Investment von 500 Prozent innerhalb von drei Jahren erzielen."

Microsoft bietet die UC-Systeme in zwei Versionen an. Die Standardversion kostet serverseitig 500 Euro und unterstützt bis zu 5.000 User. Für die Enterpriseversion werden 2.700 Euro fällig, sie ist dafür hochgradig skalierbar, eine Userbeschränkung gibt es hier nicht. Clientseitig fallen Lizenzkosten in der Höhe von 25 Euro für einen Standardzugang und 100 Euro für den Enterprisezugang an. Während ersterer Präsenzstatus und IM-Funktionen bietet, sind in der Enterpriseausführung auch alle Voice- und Video-Dienste integriert. Neben der Installation im eigenen Unternehmen werde es auch Hosted-Lösungen geben. Entsprechende Angebote habe die Telekom Austria http://www.telekom.at im Programm, sagt Haider Shnawa, zuständiger Microsoft-Produktmanager in Österreich.

Als Wettbewerbsvorteil seiner UC-Lösung gegenüber Produkten der Konkurrenz sieht Microsoft die Tatsache, dass das System vollständig softwarebasiert ist. "Die UC-Plattform ist unabhängig von bestehender Hardware und kann auf vorhandener Infrastruktur aufbauen", sagt Shnawa gegenüber pressetext. Mithilfe eines großen Partnernetzwerkes will der Konzern aus Redmond seine Lösung nun vermarkten. Dazu gehören sowohl Hardwarehersteller wie Nortel und Ericsson, aber auch Partnerunternehmen wie Kapsch, HP, nextiraOne, ACP sowie die Telekom Austria.

(Pressefotos zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.fotodienst.at/browse.mc?album_id=1479 zum Download)

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Andreas List
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail:
pressetext.austria
   
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