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Mo, 13.02.2012
pte20071019027 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Börsenturbulenzen: Volatilität noch nicht gebannt
Positive Überraschungen bei Technologieunternehmen
Wien (pte027/19.10.2007/13:52) - Die volatile Phase an den Börsen ist noch nicht vorüber , ein Aufwärtstrend ist jedoch erkennbar. Dies geht aus der aktuellen Asset Allocation des Bank Austria Creditanstalt Asset Managements http://www.ba-ca.com für das vierte Quartal 2007 hervor. Die Bank hat ihre Aktiengewichtung bereits im Sommer auf "neutral" gesenkt und bleibt auch für das Abschlussquartal bei dieser Einstufung, der Bias lautet jedoch auf "übergewichten". Während der hohe Ölpreis sowie eine mögliche Abschwächung des privaten Konsums derzeit für Unsicherheit sorgt, scheinen Unternehmen mit den Bilanzen des dritten Quartals auch mit der Krise des Sommers abschließen zu wollen. Angefacht durch den schwachen Dollar sowie durch geopolitische Entwicklungen erreichte der Ölpreis erneut Rekordstände. Während dieser und andere Rohstoffpreise die Inflation antreibt, würde unter anderem die Europäische Zentralbank die Erholung der Märkte nicht mit einer voreiligen Zinsanhebung stoppen, beschreibt Monika Rosen, Bereichsleiterin Research bei der Bank Austria Creditanstalt, das Dilemma internationaler Notenbanken."Im Moment hat der Ölpreis an den Märkten noch nicht soviel Unsicherheit ausgelöst, wie es vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall gewesen wäre", so Rosen im Gespräch mit pressetext. Nun müsse man sehen, inwiefern der hohe Ölpreis den privaten Konsum beeinträchtige. Negative Auswirkungen könnten auch zu einer Nervosität am Markt führen. Inwiefern der private Konsum in den kommenden Monaten noch unter den Auswirkungen der Börsenkrise leidet, werde sich auch im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft zeigen. Obwohl sich die Börsenturbulenzen auch auf einige Unternehmensergebnisse des abgeschlossenen dritten Quartals ausgewirkt haben, zeigt sich der Markt hier optimistisch. Unternehmen würden versuchen, soviel wie möglich von der Schwäche des Sommers in die Bilanz des dritten Quartals zu verpacken, um danach befreit weiterarbeiten zu können, erläutert Rosner die Annahmen am Markt. Zudem sorgten einige Technologieunternehmen mit ihren Quartalsergebnissen für positive Überraschungen, so unter anderem IBM, Intel oder Google. Im Gesamtportfolio für das vierte Quartal wird Euroland von der Bank Austria Creditanstalt vor allem bei Renten weiterhin bevorzugt. Untergewichtet sind auf Aktienseite Schwellenländer, auf Rentenseite gilt dies für Fremdwährungen wie Dollar oder Yen. "Wir haben ein gemischtes Portfolio und sind über weite Züge relativ neutral gewichtet", erläutert Rosen. Dies zeige, dass man nun auf eine neue klare Richtung warte. (Ende)
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