|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Palais Schaumburg
25.05.2012 00:00 Zürich, Restaurant not guilty 25.05.2012 00:00 Festhalle Aschau am Chiemsee 25.05.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
25.05.2012 09:50
BENE AG
25.05.2012 08:55
Wienerberger AG
24.05.2012 08:15
Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
EUROPA NACHRICHTEN
BUSINESS
Fr, 25.05.2012
pte20071009035 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
US-Subprime: Anleger sollten auf "Börsenwahrheiten" pfeifen
Experten raten zu langfristigen Investments - Vorzeitiger Ausstieg falsch
Kronberg im Taunus (pte035/09.10.2007/12:11) - Anleger sollten im aktuellen Marktumfeld auf vermeintliche Börsenwahrheiten verzichten und stattdessen eher auf langfristige Aktien-Investmentstrategien setzen. Der häufig in diesem Zusammenhang zitierte Spruch "Verkaufe im Mai, aber denke daran, im September wieder zurück zu kommen", stellt sich in unsicheren Zeiten der US-Subprime-Hypothekenkreditkrise nur wenig rational dar. Zu diesem Ergebnis gelangen Analysten des Fondsmanagement-Unternehmens Fidelity International http://www.fidelity.de in einer aktuellen Markteinschätzung. "Die vermeintliche Subprime-Krise ist kein Flächenbrand, schließlich geht es den meisten Unternehmen in Europa hinsichtlich ihrer Fundamentaldaten gut", sagt Fidelity-International-Sprecher Sinan York Temelli im Gespräch mit pressetext. Anleger sollten vor diesem Hintergrund einen kühlen Kopf bewahren, wobei kurzfristiges Handeln nur in den seltensten Fällen den gewünschten Erfolg mit sich bringt, so der Experte. Im Detail kommen die Fidelity-Fondsmanager zu dem Schluss, dass der Deutsche Aktienindex DAX seit 1992 im Zeitraum von Mai bis September acht Mal im Plus und ebenso oft im Minus lag. Eine immerwährende Gültigkeit vermeintlicher Börsenwahrheiten sollte von den Anlegern folglich überdacht werden. Die Fachleute stimmen darin überein, dass hektisches Handeln derzeit unangebracht ist, unnötige Kosten verursacht und darüber hinaus die Gefahr von Gewinnverlusten besteht. Dennoch lassen sich viele Anleger aufgrund der Kursschwankungen im Zuge der US-Hypothekenkreditkrise in Versuchung bringen, so zu agieren. "Viele Investoren begehen immer wieder einen grundlegender Fehler, indem sie bei fallenden Kursen ihre Anteile überstürzt abstoßen und bei niedrigen Notierungen wieder einsteigen. Dieses sogenannte ,Market Timing' besitzt ein Grundproblem: Laien wie Fondsmanager haben eines gemeinsam: Sie wissen nicht, wie sich die zukünftige Entwicklung darstellt", so Temelli auf Nachfrage von pressetext. So hätte sich ein Ausstieg aus dem deutschen Aktienmarkt im Mai 2007 mit einem erneuten Einstig Mitte September nicht gelohnt. Laut Temelli sind die finanziellen Ziele, die sich Anleger setzen, am leichtesten langfristig zu erreichen. Vorübergehende Marktschwankungen seien zwar möglich, sollten aber nicht wesentlich etwas an einer gut durchdachten, langfristigen Portfolio-Planung ändern. Wichtig sei, dass man die Unternehmen in allen Marktphasen einer genauen Beobachtung unterzieht. Steigen Anleger überstürzt aus dem Markt aus, wäre dies verglichen mit den Schwankungen an den Wertpapiermärkten eine größere Gefahr, ist sich Temelli sicher. Zudem sollten sich Anleger darüber im Klaren sein, dass bei jeder Transaktion Umschichtungsgebühren sowie Ausgabeaufschläge anfallen. (Ende)
PRESSETEXT.TV
ETARGET
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|