|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Palais Schaumburg
25.05.2012 00:00 Zürich, Restaurant not guilty 25.05.2012 00:00 Festhalle Aschau am Chiemsee 25.05.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
25.05.2012 09:50
BENE AG
25.05.2012 08:55
Wienerberger AG
24.05.2012 08:15
Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
EUROPA NACHRICHTEN
BUSINESS
Fr, 25.05.2012
pte20071004003 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
US-Subprime-Krise verdaut: CEE im Wirtschaftsaufwind
Kurspotenziale in Polen und Russland - Öl, Versorger und Telekom stark
Wien (pte003/04.10.2007/06:15) - Trotz der aktuellen Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten scheinen sich die Marktverstimmungen aufgrund der US-Subprime-Hypotheken-Krise allmählich zu beruhigen. Laut dem gestern, Mittwoch, von der Raiffeisen Centrobank http://www.rcb.at vorgestellten Kapitalmarktszenario erreicht die Konjunktur in Österreich und in Zentral- und Osteuropa (CEE) 2007 ihren vorläufigen Höhepunkt. "Die CEE-Region erwies sich in dieser größten Krise des letzten Jahrzehnts als überwiegend resistent. In Österreich konnte man wenig von der Krise spüren. Steigende Geldmarktzinsen führten bei vielen Unternehmenskrediten jedoch zu Verteuerungen", so Peter Brezinschek, Chefanalyst der Raiffeisen Zentralbank http://www.rzb.at , gegenüber pressetext. Verstärkte Kurspotenziale lägen besonders in Polen und Russland, wobei die Branchen Banken, Öl, Versorger und Telekom stark boomen. Laut den Finanzmarktbeobachtern konnten die Wachstumsprognosen vor diesem Hintergrund für das laufende Geschäftsjahr sowohl für Russland auf 7,5 Prozent als auch für die Ukraine (6,5 Prozent) und für Österreich (3,4 Prozent) nach oben revidiert werden. Die Analysten gehen jedoch davon aus, dass damit die Spitze des aktuellen Konjunkturzyklus für CEE und Österreich erreicht ist. Für 2008 wird für Österreich vor allem im zweiten Quartal mit einer deutlichen Abkühlung gerechnet, steigendes Wachstum wird für Rumänien und Ungarn prognostiziert. Ein bremsender Effekt dürfte sich durch die steigenden Rohstoffpreise und eine damit zunehmende Inflationsrate abzeichnen. Aus diesem Grund seien mit Ausnahme Ungarns Zinserhöhungen auch in CEE bis zum Frühjahr 2008 denkbar. "In Polen dominieren durch die gute Binnennachfrage langfristige Gewinnwachstumsraten, obwohl die Prognosen diesbezüglich als vorsichtige Schätzungen zu bewerten sind, die Luft für Überraschungen lassen", so Brezinschek auf Nachfrage von pressetext. Laut dem Fachmann stützen sich die positiven Aussichten in Bezug auf Russland auf die hohen Nachfragesituationen bei Dienstleistungen, dem Bausektor und im Bereich der Konsumgüterhersteller. Mit der erst kürzlichen Zinssenkung der US-Notenbank Fed um 50 Basispunkte würde auch die Risikobereitschaft der Investoren in CEE wieder ansteigen, ist sich Brezinschek sicher. Aktien, Eurobands und Lokalwährungsanleihen seien somit attraktiv. Bei den übergewichteten CEE-Aktienmärkten Polen und Russland sollte auch weiterhin mit plötzlichen Marktüberraschungen gerechnet werden, da sich der polnische Markt beispielsweise in den vergangenen Monaten sehr volatil gestaltete. Auf das polnische Allzeit-Hoch zu Beginn des dritten Quartals folgte ein Kursrückgang um 17 Prozent, bevor sich die Lage wieder besserte. Für 2008 erwartet Brezinschek für Polen ein Gewinnwachstum von 8,6 Prozent. Russland hingegen entpuppte sich im dritten Quartal als robust. Aufgrund der aktuellen Rohstoffpreisentwicklungen wird in den nächsten Wochen und Monaten mit weiteren positiven Anpassungen der bisherigen Gewinnschätzungen gerechnet. Ungarns schwache Performance führt Brezinschek auf das Drehen an der Steuerschraube zurück. (Ende)
PRESSETEXT.TV
ETARGET
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|