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Do, 09.02.2012
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pte20070929011 Unternehmen/Finanzen, Sport/Events
Euro 08 wird auch ein Fest der Wirtschaft
Wirtschaftlicher Erfolg nicht von sportlichen Leistungen abhängig
Eines ist fix: Die Euro 08 wird ein wirtschaftlicher Erfolg
Eines ist fix: Die Euro 08 wird ein wirtschaftlicher Erfolg

Wien (pte011/29.09.2007/13:50) - Genau 252 Tage vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz sind sich Experten aus Sport, Wirtschaft und Medien einig: Die Wirtschaft und insbesondere die Werbewirtschaft werden aus der Euro 2008 http://www.euro2008.com eindeutig als Sieger hervorgehen - und das unabhängig davon, ob die heimischen Teams sportliche Erfolge erzielen oder nicht. "Die Euro wird nicht nur ein Fest des Sports, sondern auch ein Fest der Wirtschaft", so Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka in einer Diskussion im Rahmen der Österreichischen Medientage http://www.medientage.at .

Schätzungen von Wirtschaftsinstituten zufolge generiert die Euro 08 in Österreich rund 6.000 langfristige Arbeitsplätze und erzeugt ein zusätzliches positives Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 0,15 Prozent, wie der Generalsekretär-Stv. der Österreichischen Wirtschaftskammer Reinhold Mitterlehner vorrechnet. Die österreichische Bundesregierung erwartet sich von der Euro 08 Steuereinnahmen von rund 140 Mio. Euro. Lopatka sieht daher die Investitionen des Bundes in der Höhe von 130 Mio. Euro voll gerechtfertigt.

Für Dietmar Hoscher, Vorstandsmitglied der Casinos Austrias, zählt der wirtschaftliche Erfolg jedoch nur, wenn er nachhaltig erzielt wird. "Entscheidend ist, wie die Zeit danach läuft, da es für uns als Sportwettenanbieter während der Europameisterschaft eher Verluste geben wird", so Hoscher, der sich jedoch zuversichtlich zeigt, neue Zielgruppen mit dem zweitgrößten Sportevent der Welt ansprechen zu können.

Heiß diskutiert wurde auch die Frage, wie sich österreichs Unternehmen im Rahmen der Europameisterschaft trotz der strengen Werbebeschränkungen seitens der UEFA präsentieren können. Die Österreichische Wirtschaftskammer hat in harten Verhandlungen mit der UEFA einige Teilerfolge erzielen können. So wurde vereinbart, dass kleine Unternehmen nicht gestraft werden, wenn diese kleine Verfehlungen begehen. "Der Bäcker, der das Euro08-Brot verkauft, wird von der UEFA keine Millionenklage bekommen", weiß Mitterlehner. Dennoch ist die UEFA weiterhin bedacht darauf, dass die offiziellen (Werbe-)Partner der Europameisterschaft geschützt werden. "Das unrechtmäßige Verwenden der geschützten Wort- und Bildmarken wird von der UEFA nicht toleriert", so Mitterlehner weiter. Strittig sei jedoch noch, welche Begriffe darunter zu verstehen sind, "da beispielsweise Euro auch eine Währung ist und daher aus unserer Sicht rechtmäßig verwendet werden darf". Die Wirtschaftskammer hat daher auch eigens einen Anwalt beauftragt, diese Fälle zu untersuchen und österreichischen Unternehmen mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.

Einig waren sich die Diskutanten auch darin, dass Fußball - auch wenn der sportliche Erfolg nicht gegeben ist - immer eine attraktive Sponsoringplattform bleiben wird. "Fußball ist der Emotionsfaktor Nr. 1 unter allen Sportarten in Europa. Bei einem Event wie die Europameisterschaft muss und kann der wirtschaftliche Faktor vom sportlichen getrennt werden", so Format-Chefredakteur Peter Pelinka abschließend.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michael Fiala
Tel.: +43-1-81140-303
E-Mail:
pressetext.austria
   
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