pte20070921025 in Business
Internetkriminalität: Über 200.000 Hinweise an Behörden weitergeleitet
Internetwirtschaft macht sich für "sauberes" Netz stark
Köln (pte025/21.09.2007/13:31)
Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft http://www.eco.de hat in den vergangenen drei Jahren mehr als 200.000 konkrete Hinweise auf Straftaten im Internet an die Behörden weitergeleitet. Wie der Verband in einer Aussendung mitteilt, sind allein in der Zeit von September 2004 bis Dezember 2006 rund 900.000 Hinweise seitens der Bevölkerung bei den Inhope-Hotlines eingegangen. Inhope steht für "Internet Hotline Providers in Europe Association" und bezeichnet eine Organisation der Europäischen Kommission zur länderübergreifenden Bekämpfung von Internetkriminalität. Derzeit besteht Inhope aus 28 Mitgliedern aus 25 Nationen. Da sich die Rechtslage von Land zu Land unterscheidet und viele Cyberkriminelle über das Ausland aktiv sind, kommt einer internationalen Vernetzung von Behörden und Unternehmen beim Kampf gegen die Online-Verbrechen eine besondere Rolle zu. "Besonders dramatisch ist die Situation derzeit in Russland, der Ukraine und anderen Ländern aus der ehemaligen Sowjetunion. Einen starken Trend beobachten wir aber auch in Nationen Südamerikas", sagt eco-Geschäftsführer Harald Summa gegenüber pressetext.
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