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Fr, 25.05.2012
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pte20070919029 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Handy für Jugendliche eine Selbstverständlichkeit
BITKOM rät zu verantwortungsvollem Umgang mit Mobiltelefonen
Jugendliche lieben Multimedia-Funktionen (Foto: fotodienst.at)
Jugendliche lieben Multimedia-Funktionen (Foto: fotodienst.at)

Berlin (pte029/19.09.2007/13:55) - Deutsche Jugendliche sind mittlerweile nahezu flächendeckend mit Handys ausgestattet. 92 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen sind mobil erreichbar und bereits fast jedes zweite Kind zwischen sechs und zwölf Jahren ist ebenfalls im Besitz eines eigenen Handys, wie eine aktuelle Untersuchung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) http://www.bitkom.org anlässlich des Kindertages am 20.September ergeben hat. Besonders beliebt bei den jungen Mobilfunknutzern sind zusätzliche Multimediafunktionen moderner Geräte. Keine andere Altersgruppe zeigt sich von Zusatzfunktionen so angetan wie die Jugendlichen. "Die Handynutzung ist heute generell sehr weit verbreitet. Allerdings unterscheidet sich die Nutzung des Handys je nach Altersgruppe deutlich. Insbesondere jugendliche Nutzer machen Gebrauch von Multimediafunktionen", erläutert Manfred Breul, Bereichsleiter Telekommunikation beim BITKOM, gegenüber pressetext.

42 Prozent der zehn- bis 17-jährigen User hören Musik über das Handy, zwei Drittel nutzen das Telefon zum Fotografieren und jeder Fünfte verschickt Bilder via MMS. Bei aller Euphorie seitens der jungen Handykunden sollten Eltern und Kinder jedoch auch auf potenzielle Gefahren achten, die von dem mobilen Medium ausgehen können, so die Botschaft des BITKOM. So sei es zum Beispiel ratsam, das richtige Gerät für den Nachwachs auszuwählen. Denn gerade für Handy-Neulinge können die allzu reichhaltig ausgestatteten Geräte auch zu Verwirrung führen. Daher sei es empfehlenswert, auf eine einfache Menüführung zu achten, die übersichtlich und leicht verständlich ist. Noch dringlicher scheint jedoch die Wahl des richtigen Tarifs zu sein, um keine explodierenden Kosten zu riskieren. Häufig bewehrt sich dabei das Prepaid-Modell, bei dem nur so lange telefoniert werden kann, bis ein bestimmter Betrag aufgebraucht ist. Die Erreichbarkeit bleibt für die Eltern bzw. von außen auch nach dem Aufbrauchen des Guthabens bestehen. "Natürlich müssen wir den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien und Medien lernen. Die Mobilfunkindustrie bietet aber seit langem spezielle Tarife für Jugendliche an, die eine Kostenbegrenzung oder -kontrolle erlauben", so Breul. Zudem solle man die Vorteile nicht vergessen, etwa um das Kind zu erreichen, falls es die Zeit beim Spielen übersehen hat und nicht rechtzeitig zuhause ist bzw. sich die Erwachsenen selbst verspäten.

Extrem beliebt unter den Kids ist auch das Versenden von SMS und MMS. Dabei sollte aber beachtet werden, dass vor allem bei längeren Absprachen bzw. intensivem SMS-Wechsel ein Telefonat meist billiger käme. Im Zusammenhang mit Textmitteilungen warnt der BITKOM aber auch vor betrügerischen SMS, die von unbekannten Nummern - zumeist aus dem Ausland - eingehen und zum Rückruf oder SMS-Chat auffordern. Eine weitere Kostenfalle verbirgt sich für die Jugendlichen häufig hinter dem Download von Klingeltönen, MP3s und Handygames. Es sollte immer nachgeprüft werden, ob sich der Download einer einzelnen Datei lohnt oder ein längerfristiges Abo sinnvoller wäre. Seit Oktober vergangenen Jahres sind Klingelton-Abos in Deutschland leichter kündbar - eine SMS genügt. Etwa 30 Unternehmen hatten sich in einer Selbstverpflichtung darauf geeinigt, das Risiko für jugendliche Nutzer bewusst zu verringern. Auch der Abschluss eines Abos kommt jetzt erst dann zustande, wenn der User nach Bekanntgabe des Preises seine Bestätigung erteilt.

Generell sollten Eltern und Kinder darauf achten, dass ihr Handy möglichst gut vor Missbrauch geschützt ist. Um sicher zu gehen, dass bei Verlust oder Diebstahl nicht auf Kosten des Eigentümers telefoniert wird, empfiehlt sich das Aktivieren eines nicht zu einfachen PIN-Codes. Dieser sollte auch dann abgefragt werden, wenn die SIM-Karte gewechselt wird. Im tatsächlichen Fall eines Diebstahls sollte zuallererst das Handy beim Netzbetreiber gesperrt werden und erst dann der Gang zur Polizei erfolgen.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Claudia Zettel
Tel.: +43-1-81140-314
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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