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Mo, 13.02.2012
pte20070912035 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
US-Hypothekenkrise bremst Megaübernahmen ein
Marktchancen für Unternehmen ohne Fremdkapitalstützung steigen
Wien (pte035/12.09.2007/13:54) - Die aktuelle Finanzkrise am US-Subprime-Hypothekenkreditmarkt stellt sich trotz der negativen Auswirkungen auf die globalen Märkte für manche Unternehmen dennoch positiv dar. Vor allem im Bereich der Mergers & Acquisitions (M&A) ergeben sich Chancen für nicht fremdkapitalgestützte Investoren. Zu diesem Ergebnis kommen Experten des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG http://www.kpmg.com in der aktuellen, fast 1.000 Seiten umfassenden Publikation "Handbuch Mergers & Acquisitions". "Durch die vermeintliche Krise gibt es positive und negative Auswirkungen auf den M&A-Markt. Sicher ist jedoch, dass Megadeals künftig schwieriger zu finanzieren sein werden", sagt der KPMG-Geschäftsführer Gottwald Kranebitter gegenüber pressetext. Der M&A-Spezialist bewertet die aktuelle Diskussion um die US-Subprime-Krise als "überbewertet". Dennoch kommen die Herausgeber bei der Analyse des Transaktionsmarktes zu dem Schluss, dass die Finanzkrise (pressetext berichtete: https://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070814002 ) auf große M&A-Aktivitäten zwar Auswirkungen haben könnte, jedoch von der Finanzstärke der Unternehmen abhängt. "Wer gewinnt, sind starke Investoren. Wer nicht von Fremdkapital abhängig ist, kann jetzt günstiger kaufen und findet weniger Mitbewerber vor als noch vor kurzem", ist sich Kranebitter auf Nachfrage von pressetext sicher. Außerdem sollte bei der näheren Betrachtung der M&A-Deals darauf verwiesen werden, dass die durch die US-Subprime-Krise international ausgelöste Marktkorrektur eine Normalisierung der Bewertungen und Finanzierungen darstellt. So spricht sich Kranebitter dabei dezidiert gegen eine von vielen Analysten als "Zusammenbruch" bewertete Situation aus. Speziell kleine und mittelgroße Transaktionen, die in Österreich finanziert würden, sollten hingegen kaum mit gravierenden Auswirkungen durch die vermeintliche Finanzkrise rechnen. "Dass die Banken bei den Milliarden-Deals nun vorsichtiger geworden sind und die Bonität genauer prüfen, ist kaum verwunderlich", meint der Experte. Auch hätte die Bedeutung des Kapitals, welches von Finanzinvestoren zur Verfügung gestellt wird, insgesamt stark zugenommen, heißt es in einer KPMG-Aussendung. So wurden von renditeorientierten Finanzinvestoren von 2005 bis 2006 weltweit rund 500 Mrd. Euro investiert. Dabei liegt der entscheidende Erfolgsfaktor in der optimalen rechtlichen und steuerlichen Strukturierung einer Akquisition, sind sich die Ökonomen einig. Mit der in Österreich verabschiedeten Steuerreform 2005 seien attraktive Rahmenbedingungen für die Käufer von Unternehmen geschaffen wurden, unterstreicht Kranebitter abschließend. (Ende)
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