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Mo, 13.02.2012
pte20070831003 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
GB: Regionalzeitungen geraten ins Straucheln
332 Mio. Euro Umsatzrückgang trotz wachsendem Onlinegeschäft
London (pte003/31.08.2007/06:15) - Der Regionalzeitungsmarkt in Großbritannien hat im vergangenen Jahr rund 332 Mio. Euro an Einnahmen verloren. Die Verleger investierten zwar sehr stark in ihr Online-Geschäft, verabsäumten es jedoch den sinkenden Auflagenzahlen und Werbeeinnahmen im Printbereich entgegenzuwirken, wie die Financial Times berichtet. In einer aktuellen Studie der Newspaper Society http://www.newspapersoc.org.uk zeigt sich, dass die Anzahl der Webseiten, die von den 85 regionalen und lokalen Zeitungen des Verbandes betrieben werden, um ein Drittel gewachsen ist. Doch die Umsätze aus dem traditionellen Werbegeschäft sanken in den Keller. Dieses Loch konnten auch die guten Ergebnisse im Online-Bereich nicht auffüllen. Seitens der Industrie spricht man über das Jahr 2006 von einem Tiefpunkt. Die meisten regionalen Blätter konnten in diesem Jahr bereits einen leichten Aufwärtstrend vermelden. Laut Analysten ist es aber in jedem Fall noch ein weiter Weg, bis die steigenden Onlineumsätze eine tatsächliche Rettung für die Regionalzeitungen werden könnten. Doch nicht nur bei regionalen Titeln zeigt sich der Trend zu steigenden Internet-, aber fallenden Printeinnahmen. Die Entwicklung betrifft durchaus den gesamten Zeitungsmarkt - sowohl in Großbritannien als auch in anderen europäischen Ländern und den USA. Der Spagat zwischen Onlineauftritt und klassischer Druckversion ist mittlerweile ein weit verbreitetes Thema (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=061031026 ). "Das Internet ist ein nützliches Tool für Kleinanzeigen mit Funktionalitäten, die es im Print nicht gibt. Daher ist das Web auch sehr wichtig für die regionalen Verleger", meint Numis-Analyst Richard Hitchcock. Dennoch müssten die Regionalzeitungen aber daran arbeiten, sich neu zu positionieren und die Online-Einnahmen auch für ihr Kerngeschäft zu nutzen. Doch dahingehend zeigt sich Hitchcock eher pessimistisch und glaubt nicht an einen neuen Aufschwung im Printsegment. Die Online-Werbeumsätze der Regionalzeitungen wuchsen im vergangenen Jahr um geschätzte 16 Mio. Euro. Die Print-Werbeeinnahmen hingegen verzeichneten einen Rückgang von 276 Mio. Euro. (Ende)
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