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Fr, 25.05.2012
pts20070824006 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation
Accenture-Studie: Schlechte Noten für Hersteller technischer Produkte
Drei von vier durchschnittlich zufriedenen Kunden wollen zum Mitbewerb wechseln
Wien (pts006/24.08.2007/09:35) - Hersteller und Anbieter technischer Produkte und Dienste riskieren den Verlust von Kunden, wenn ihr Service nur durchschnittlich ist. Fast drei Viertel (73 Prozent) der Verbraucher, die über durchschnittliche Unterstützung bei Problemen mit Unterhaltungselektronik, Computern oder Internetanschlüssen klagen, sind auf dem Absprung zum Mitbewerb. Viele Unternehmen hingegen beurteilen ihren eigenen Service wesentlich positiver. Das zeigt eine neue Studie von Accenture, für die der Management-, Technologie- und Outsourcing- Dienstleister neben 1.200 Kunden auch Führungskräfte von 35 weltweit tätigen Technologieunternehmen befragt hat. Drei Viertel (75 Prozent) der interviewten Manager glauben, dass ihr Unternehmen einen überdurchschnittlichen Kundenservice anbiete. Dagegen sind 59 Prozent der Kunden nur durchschnittlich oder unterdurchschnittlich zufrieden, weil es beispielsweise viel zu lange dauere, bis ihre Probleme gelöst würden. So mussten sich 42 Prozent der befragten Verbraucher mit ihren letzten Schwierigkeiten nicht nur einmal, sondern mehrmals an den Kundendienst wenden. Kunden entscheiden sich für den Mitbewerb Je unzufriedener ein Käufer mit dem Kundenservice ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er das nächste Mal beim Mitbewerb kauft. 81 Prozent der Verbraucher, deren Zufriedenheit laut Studie unterdurchschnittlich ist, haben sich bereits dafür entschieden. "Nur Unternehmen, die in ausreichendem Umfang in Service investieren, können Kunden auch mittel- und langfristig halten", sagt Ait Voncke, Senior Manager im Bereich Communications & High Tech bei Accenture Österreich. "Hersteller dürfen Kundenservice nicht in erster Linie als Kostenfaktor betrachten, denn das wirkt sich negativ auf Zufriedenheit und Loyalität aus. Stattdessen sollten sie die Chance nutzen, sich über einen exzellenten Kundenservice vom Mitbewerb zu differenzieren, gerade weil viele technische Produkte und Dienstleistungen mittlerweile Massenware sind." Selbsthilfe-Instrumente wie zum Beispiel Hilfscenter auf Internetseiten finden nur sieben Prozent der Befragten hilfreich. Stattdessen legen sie Wert auf den persönlichen Kontakt zu einem Kundendienstmitarbeiter, der ihr Problem schnell und vollständig löst. Serviceprobleme sprechen sich schnell herum Fast jeder zweite Verbraucher (48 Prozent), der negative Erfahrungen mit dem Service eines Unternehmens gemacht hat, berichtet auch in der Familie und im Freundeskreis darüber. Technologieunternehmen riskieren mit schlechtem Service also nicht nur vorhandene, sondern auch potenzielle Kunden zu verlieren. "Wenn unzufriedene Kunden das niedrige Serviceniveau eines Anbieters über Mundpropaganda oder das Internet verbreiten, drohen massive Imageschäden", sagt Voncke. "Besonders in so genannten Web 2.0-Communities und über Blogs kann der Einfluss Weniger auf das Kaufverhalten Vieler enorm sein." Über die Studie: Für die Studie hat Accenture 1.200 Verbraucher in Europa, Nordamerika und Asien sowie Führungskräfte von 35 weltweit tätigen Technologieunternehmen mit mindestens einer Milliarde US-Dollar Jahresumsatz befragt. Weitere Informationen zur Studie: http://www.accenture.com/customersupportstudy (Ende)
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