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Fr, 25.05.2012
pts20070823008 Forschung/Technologie, Medien/Kommunikation
FMK-Maier: Mobilfunk nicht Ursache von gesundheitlichen Beschwerden
Britische Studie belegt: Mobilfunk keine direkte Auswirkung auf Elektrosensible
Wien (pts008/23.08.2007/09:03) - Symptome wie Kopfweh, Müdigkeit, Angst oder Nervosität werden mancherorts mit Mobilfunkanlagen in Verbindung gebracht. Eine neue britische Studie belegt, dass Mobilfunk nicht für die Beschwerden von elektrosensiblen Personen verantwortlich ist. Wissenschaftler der Universität Essex haben festgestellt, dass bei Menschen, die sich selbst als "elektrosensibel" bezeichnen, bereits der Glaube an eine Mobilfunk-Exposition in kurzer Zeit Befindlichkeitsstörungen hervorrufen kann. Gleichzeitig sind diese Personen aber im Testversuch nicht in der Lage gewesen, zu unterscheiden, ob diese Mobilfunkanlagen in Betrieb sind oder nicht. Die Forschergruppe untersuchte im Rahmen des britischen Mobilfunk-Forschungsprogrammes MTHR (Mobile Telecommunications and Health Research Programm) über 3 Jahre lang, 44 Personen, die angaben, unter elektromagnetischen Feldern zu leiden. Demgegenüber stellten sie eine Kontrollgruppe mit 114 Personen. Damit kommt auch diese Studie zum selben Ergebnis wie die Studie der deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA/ http://www.scientificjournals.com/sj/ufp/abstract/ArtikelId/9780 ): "Es ist wichtig die Beschwerden von elektrosensiblen Personen ernst zu nehmen, denn sie leiden tatsächlich an Ängsten vor der Technologie und das führt zum Verlust von Lebensqualität", sagt FMK Geschäftsführer Maximilian Maier. "Die Studien zeigen aber deutlich, dass es andere Ursachen für die beschriebenen Symptome geben muss. Mobilfunk kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden", so Maier. Links: Factsheet der Weltgesundheitsorganisation zu Elektrosensibilität FMK- Presseaussendung zur Studie der deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) FMK- Forum Mobilkommunikation (Ende)
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