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Mo, 13.02.2012
pte20070816024 Unternehmen/Finanzen, Umwelt/Energie
Starkes Auslandswachstum bei deutschen Solarkonzernen
Centrosolar steigert Umsatz und setzt auf Fonds-Projekt
Hamburg/München (pte024/16.08.2007/13:45) - Das wachsende Auslandsgeschäft der deutschen Solarkonzerne spiegelt sich in den Halbjahresbilanzen der Unternehmen wider. Sowohl Conergy http://www.conergy.de als auch die Konzerngruppe Centrosolar http://www.centrosolar.com haben ihre Exportquoten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gesteigert, wie die in den vergangenen Tagen veröffentlichten Zahlen zeigen. So erhöhte Centrosolar die Exportquote auf 31 Prozent (erstes Halbjahr 2006: 26 Prozent). "Bis Jahresende wollen wir den Anteil auf knapp 40 Prozent steigern", sagt Centrosolar-Sprecher Georg Biekehör gegenüber pressetext. Bei Conergy lag das Umsatzvolumen des Auslandsgeschäftes mit 223,6 Mio. Euro erstmals über jenem des heimischen Marktes. Die vorläufigen Zahlen zum ersten Halbjahr 2007 bescheinigen Centrosolar einen Umsatzanstieg von 37 Prozent auf 91,8 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei sechs Mio. Euro (plus 67 Prozent), wie das Unternehmen heute, Donnerstag, bekannt gab. Bis Ende des laufenden Geschäftsjahres soll der Umsatz auf mindestens 220 Mio. Euro erhöht werden, gleichzeitig wird ein EBITDA von rund 17 Mio. Euro angestrebt. Zusätzliches Potenzial sieht der nach eigenen Angaben führende europäische Hersteller von Photovoltaik-Anlagen für private Haushalte in der anstehenden Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), durch die kleinere Solaranlagen verstärkt gefördert werden sollen. Ab 2008 will Centrosolar zudem von der kürzlich abgeschlossenen Partnerschaft mit DCM Solarfonds und Pohlen Bedachungen (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070720019 ) profitieren. "2007 wird der Anteil noch relativ gering sein. Ab 2008 erwarten wir ein deutlich größeres Volumen, dass auf jeden Fall im zweistelligen Bereich liegen wird", erläutert Biekehör das Potenzial des Solar-Fonds, der Anlegern die Investition in Photovoltaik-Dachanlagen auf deutschen und spanischen Industrieimmobilien ermöglicht. Centrosolar erwartet durch die Beteiligung aus dem Fonds-Projekt ein künftiges Umsatzvolumen von rund 70 Mio. Euro. Durch die Kooperation hat Centrosolar nun auch Zugang zum Markt für schlüsselfertige Solaranlagen auf Gewerbeimmobilien erhalten. Der Komplexitätsgrad sei hier jedoch gegenüber anderen Projekten wesentlich höher, so Biekehör. Durch die Partnerschaft mit Pohlen, das ein großes Volumen an Dachflächen bereits in Wartungsverträgen hat, habe man jedoch bezüglich Vertrauensbasis und Fachkenntnis einen Vorsprung gegenüber ähnlichen Projekten von Mitbewerbern. Weitere Fonds-Projekte sind geplant. Conergy konnte den Umsatz in der ersten Jahreshälfte auf 418 Mio. Euro steigern (plus 70,6 Prozent). Der Auslandsumsatz von 223,6 Mio. Euro wurde dabei mehr als verdreifacht, teilte das Unternehmen gestern, Mittwoch, mit. Größtes Geschäftsfeld des Systemanbieters im Bereich Erneuerbare Energie bleibt auch weiterhin der Sektor Photovoltaik. Der Umsatz legte hier um 80,3 Prozent zu. Während das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im ersten Quartal noch bei minus 6,1 Mio. Euro lag, konnte der Hamburger Konzern das EBIT im zweiten Quartal ins Plus drehen (13,6 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Zinsen und Steuern lag in der ersten Jahreshälfte demnach bei 1,5 Mio. Euro. (Ende)
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