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Fr, 10.02.2012
pte20070731022 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Mobile E-Mail-User nehmen Handys mit ins Bett
Nachrichten werden selbst in der Kirche abgerufen
Dulles (pte022/31.07.2007/12:05) - Immer mehr Menschen nehmen ihr Handy oder ihren Laptop mit ins Bett, um E-Mails auch am Abend und in der Nacht abrufen zu können. Dabei konfiguriert ein Großteil der mobilen E-Mail-User das Gerät so, dass jede neue Nachricht sofort an das Gerät weitergeleitet wird. Laut einer von AOL America durchgeführten Umfrage zum Thema E-Mail-Sucht gaben 59 Prozent der befragten Mobile-Mail-Nutzer an, Nachrichten im Pyjama oder Nachthemd zu lesen. Im Vergleich zum Jahr 2004, als die Studie zum ersten Mal durchgeführt wurde, hat sich die Zahl der mobilen Webuser verdoppelt. "Über die Jahre ist die Technologie-Nutzung zunehmend emotionalisiert worden. Die Leute haben sich daran gewöhnt, mit ihren Freunden und Familienmitgliedern den ganzen Tag hindurch in Kontakt zu sein", erklärt die Kommunikationsexpertin Stefana Broadbent von Swisscom Innovations http://www.swisscom.com gegenüber pressetext. So sehr die neuen Kommunikationsmöglichkeiten geschätzt werden, würden viele Menschen sich gleichzeitig immer stärker abhängig von diesen Diensten fühlen, so Broadbent. Das bestätigt auch die AOL-Studie. Von den 4.025 Befragten bezeichneten sich immerhin 15 Prozent als E-Mail-süchtig. Dabei wird kein noch so ungewöhnlicher Ort ausgelassen, um dem Kommunikationslaster zu frönen. Neben dem eigenen Schlafgemach schrecken mobile E-Mail-Anwender offenbar auch nicht davor zurück, während des Kirchgangs ihre Nachrichten abzurufen. Zumindest zwölf Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, auch in Gotteshäusern hereinkommende E-Mails gelesen zu haben. Noch verbreiteter ist die E-Mail-Nutzung im eigenen Badezimmer (53 Prozent) bzw. während dem Autofahren (37 Prozent). Darüber hinaus wird die E-Mail-Verfügbarkeit zunehmend auch zu einem Thema bei der Urlaubsplanung. Vier von fünf Befragten prüfen ihren Posteingang zumindest ein Mal am Tag, auch wenn sie auf Reisen sind. (Ende)
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