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Mo, 13.02.2012
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pte20070727021 Unternehmen/Finanzen, Umwelt/Energie
Strahlende Ergebnisse für deutsche Solarunternehmen
Sunline baut größtes Solarkraftwerk Tschechiens
Deutsche Solarunternehmen wachsen auch 2007 (Foto: solar-fabrik.com)
Deutsche Solarunternehmen wachsen auch 2007 (Foto: solar-fabrik.com)

Freiburg/Fürth (pte021/27.07.2007/12:28) - Die ersten Halbjahreszahlen der deutschen Solarkonzerne weisen auf eine positive Entwicklung der vergangenen sechs Monate hin. Sowohl die Sunline AG http://www.sunline.de als auch die Solar-Fabrik http://www.solar-fabrik.com haben ihre Umsätze in der ersten Jahreshälfte gesteigert. "Das erste Halbjahr ist bei nahezu allen Unternehmen sehr gut gelaufen. Durch nur moderate Preissenkungen konnten weiterhin gute Margen erzielt werden", kommentiert Sal.-Oppenheim-Analyst Hartmut Moers die Marktentwicklung gegenüber pressetext. Sunline berichtete gleichzeitig über den bevorstehenden Bau des bislang größten Solarkraftwerkes Tschechiens.

Solar-Fabrik verzeichnete im ersten Halbjahr 2007 einen deutlichen Umsatzanstieg auf 51,33 Mio. Euro (plus 71 Prozent). Während der Periodenüberschuss auf 2,13 Mio. Euro (2006: 1,67 Mio. Euro) erhöht werden konnte, verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 1,47 Mio. Euro (2006: 1,67 Mio. Euro). Grund dafür war nach Angaben des Unternehmens vor allem die Neuausrichtung des Vertriebs im Geschäftsbereich Solarstromsysteme. In diesem Geschäftsfeld konzentrierte sich die Solar-Fabrik seit dem zweiten Quartal 2007 vermehrt auf Großkunden. Da in dieser Gruppe die Preissensitivität höher liege als bei anderen Kundengruppen, wären jedoch auch die Rohertragsmargen niedriger. Für das Gesamtjahr 2007 erwartet die Solar-Fabrik deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis. Die Umsatzprognose von 130 Mio. Euro bis Jahresende bleibt demnach aufrecht, dies würde einer knappen Verdoppelung des Vorjahresumsatzes entsprechen. Sunline drehte im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2006 ins Plus. Das EBIT lag bei 430.000 Euro (2006: minus 1,07 Mio. Euro). Das Solartechnik-Systemhaus konnte seinen Umsatz um rund fünf Mio. auf 20,58 Mio. Euro steigern.

"Das Wachstum ist zwar durch die Knappheit an Silizium begrenzt, dies wirkt sich jedoch stabilisierend auf die Preise aus", erläutert Moers die Entwicklung des ersten Halbjahres am deutschen Markt. Bis Jahresende wird mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklungen der ersten Jahreshälfte gerechnet. Die Verfügbarkeit von Silizium und damit die Wachstumsraten der Unternehmen nehmen weiter zu, sodass mit einer Entspannung der Rohstoffknappheit ab 2008 gerechnet werden kann, so Moers. Dies könnte ab dem nächsten Jahr zu deutlich steigenden Wachstumsraten von 20 bis 50 Prozent auf Unternehmensseite führen. Die Halbjahresergebnisse der Solarriesen Conergy und Solarworld werden für Mitte August erwartet.

Neben der positiven Halbjahresbilanz berichtete Sunline auch über einen neuen Auftrag in Tschechien. Das Unternehmen baut in Skupec das nach eigenen Angaben bislang größte Solarkraftwerk Tschechiens mit einer Leistung von einem Megawatt. Der Baubeginn ist für Oktober 2007 angesetzt, der Auftrag stammt von einem tschechischen Privatinvestor. In Tschechien trat per 1. Januar 2007 ein Einspeisegesetz für Solarstrom in Kraft, das jede Kilowattstunde mit 12,40 tschechischen Kronen (44 Cent) vergütet. Die tschechische Tochtergesellschaft der Sunline, die Sunline Energy CZ, nahm ebenfalls im Januar ihre Arbeit auf.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Victoria Schubert
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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