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Fr, 25.05.2012
pte20070709014 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Playstation 3: Sony senkt Preis und hofft auf neue Spiele
Blu-ray- und Technologie-Vorteil kann Verkaufszahlen nicht retten
Los Angeles (pte014/09.07.2007/11:11) - Mit einer Preissenkung von 100 Dollar reagiert Sony in den USA nun auf die schleppenden Verkaufszahlen bei der Playstation 3. Das derzeit auf dem Markt befindliche Modell wird ab sofort um 499 Dollar zu haben sein. Das hat der Konzern in der Nacht auf heute, Montag, offiziell bestätigt. Ob die Konsole in Zukunft auch in Europa billiger zu erwerben sein wird, wollte Sony gegenüber pressetext weder dementieren noch bestätigen. Eine Ankündigung für den europäischen Markt wird Ende dieser Woche im Rahmen der E3-Spielemesse http://www.e3expo.com erwartet. "Mit weltweit 5,5 Mio. verkauften Einheiten bis Ende März 2007 haben wir unser selbstgestecktes Ziel von sechs Mio. nicht ganz erreicht", meint Marlies Frey, Pressesprecherin Sony Computer Entertainment Austria, im Gespräch mit pressetext. Frischen Wind erwartet Sony durch eine Reihe von Blockbuster-Spielen wie "Heavenly Sword" und "Uncharted" aus der eigenen Entwicklerschmiede, die im Laufe des Jahres exklusiv für die PS3-Plattform erscheinen werden. "Dass die zum Launch veröffentlichten Titel die technischen Möglichkeiten einer Konsole nicht ausreizen, ist völlig klar. Durch die Blu-ray-Kapazitäten ist da noch einiges an Spielequalität herauszuholen", sagt Frey. Nicht aufgegangen ist bisher auch die Sony-Strategie, die Konsole als "billigsten Blu-ray-Player" auf dem Markt zu promoten. Bisher hatte sich Sony, nicht zuletzt wegen der hohen Produktionskosten und des damit einher gehenden Verlustes für jedes verkaufte Gerät, um eine Preissenkung gedrückt. Dass Sony nun mit einer Preissenkung hinsichtlich der starken Konkurrenz von Nintendo und Microsoft gegensteuert, kommt dennoch nicht unerwartet. Dabei hat auch die Konkurrenz immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen. Wegen technischer Probleme musste Microsoft kürzlich seinen Käufern in den USA eine Garantieverlängerung zusagen, die den Konzern rund eine Mrd. Dollar kosten wird (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070706011 ). (Ende)
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