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Fr, 25.05.2012
pte20070707004 Kultur/Lifestyle, Medien/Kommunikation
"iPod-Hören ist wie Wein aus Plastikbechern trinken"
US-Musikerin und iTunes-Pionierin Tori Amos im Gespräch mit pressetext
Graz (pte004/07.07.2007/06:45) - Die im englischen Cornwall lebende US-Musikerin Tori Amos http://www.toriamos.com zählt seit ihrem Debutalbum "Little Earthquakes" Anfang der 90er-Jahre zu den erfolgreichsten und profiliertesten Frauen-Persönlichkeiten der Musikindustrie. Am Rande ihrer aktuellen Live-Tournee, auf der sie ihr neuestes Album "American Doll Posse" vorstellt, sprach pressetext in Graz exklusiv mit der Künstlerin. Im Interview legt Amos nicht nur ihren Zugang zu digitaler Musik offen, sondern erklärt auch, warum es gefährlich ist, sich selbst zu googeln. Weiters gewährt sie Einblick in ihre politische Sicht der Welt und beantwortet die Frage, ob Großevents wie "Live Earth" Sinn machen. pressetext: Sie zählen zu den Pionierinnen, was das Veröffentlichen von digitalen Musik- und Videoinhalten auf iTunes und anderen Onlineportalen betrifft. Gleichzeitig gelten Sie als Perfektionistin in Bezug auf Soundqualität und Produktion. Wie geht es Ihnen, wenn Sie sehen, wie die Leute über kleine iPod-Kopfhörer Ihre Musik hören? pressetext: Ihr Spontanauftritt mit einem Schulchor, der sich über YouTube bei Ihnen Gehör verschafft hat, gilt als legendär (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070604012 ).Was haben Sie beim Anblick der Kinder gefühlt? Denkt man in so einem Moment über sein musikalisches Vermächtnis nach? pressetext: Haben Sie die Tori-Amos-Bearbeitungen des Chores tatsächlich vorab auf YouTube gesehen? pressetext: Auch wenn Sie sagen, dass Sie nicht im Internet leben, macht die YouTube-Geschichte doch deutlich, dass hier einige Barrieren im Auflösen begriffen sind, die einen Künstler früher von seinem Publikum trennten. Wenn Sie wollten, könnten Sie mit einem Klick in ein Fanforum einsteigen und Kommentare über sich und Ihre Musik lesen oder sogar mitposten. Wie gehen Sie damit um? pressetext: Haben Sie jemals nach Tori Amos gegoogelt? pressetext: Bei Ihrem jüngsten Konzert in Prag haben Sie mit einer berührenden Improvisation an die Revolution von 1989 erinnert. Glauben Sie an die politische Sprengkraft von musikalischen Botschaften oder ist Musik lediglich ein Spiegel vom Hier und Jetzt? pressetext: Am Wochenende findet mit "Live Earth" einmal mehr ein politisches Musikgroßevent statt. Wie relevant sind derartige Shows oder sehen Sie sich eher als eine Verfechterin von verschlüsselten musikalischen Botschaften? pressetext: Und Sie glauben, dass Musik dazu in der Lage ist? pressetext: War das mit ein Grund, warum Sie für ihr aktuelles Album auf die fünf griechischen Frauenarchetypen als Interpretinnen der Songs zurückgegriffen haben? pressetext: Herzlichen Dank für das Gespräch. (Ende)
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