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Fr, 25.05.2012
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pte20070706021 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
Universal Music widersetzt sich Branchenflaute
Musikkonzern bleibt Nummer eins
Universal Music hält Führungsposition (Foto: fotodienst.at)
Universal Music hält Führungsposition (Foto: fotodienst.at)

Santa Monica (pte021/06.07.2007/13:36) - Der Musikriese Universal Music http://www.umusic.com trotzt der Flaute auf dem internationalen Musikmarkt und hält seine Marktanteile in den USA ziemlich stabil. Mit einem Anteil von 31,59 Prozent bleibt das Majorlabel dort sowie weltweit die Nummer eins in der Branche, wie das Onlinemagazin Variety berichtet. Während der Gesamtmusikmarkt rund um den Erdball mit herben Verlusten zu kämpfen hat, die auch vom digitalen Geschäft nicht hinreichend ausgeglichen werden (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070705033 ), liegt Universal in den Vereinigten Staaten derzeit nur 0,07 Prozent unter den Vorjahreszahlen. Der Konzern konnte sich in den vergangenen drei Jahren durchwegs auf gutem Niveau halten. Aktuelle Marktanteile und Umsatzzahlen aus Deutschland wolle das Unternehmen allerdings nicht öffentlich kommunizieren, heißt es seitens Universal Music Deutschland auf Nachfrage von pressetext.

Aber auch die Wettbewerber Warner Music und EMI konnten im vergangenen Jahr zumindest kleinere Zuwächse beim Marktanteil verzeichnen. Warner erreichte ein Plus von 0,7 Prozent und hält nun bei einem Marktanteil von 20 Prozent, EMI steigerte sich von zehn auf 10,34 Prozent. Sony BMG verlor rund ein Prozent und liegt derzeit bei einem Marktanteil von 25,23 Prozent. Noch hat Universal Music also einen deutlichen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Doch blickt man auf die Zahlen aus dem digitalen Geschäft, so scheint sich die klare Führungsposition langsam zu relativieren. In diesem Bereich ist der Abstand zum Zweitstärksten wesentlich geringer: Universal liegt bei 25,9 Prozent, Sony BMG bei 23,7 Prozent Marktanteil. Und nur ganz knapp dahinter folgt derzeit Warner mit 23,3 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2007 wurden laut Nielsen in den USA insgesamt 229,8 Mio. Alben verkauft, im ersten Halbjahr 2006 waren es dagegen 270,6 Mio. Im Jahr davor waren es gar noch 282,6 Mio. verkaufte Alben. Der Digitalmarkt konnte aber auch in den Staaten kräftig zulegen. Die Verkäufe kletterten um 49 Prozent nach oben und liegen derzeit bei 417,3 Mio Tracks. Im vergangenen Jahr waren es mit Ende Juni 281 Mio.

Das am besten verkaufte, neu erschienene Album im ersten Halbjahr 2007 war "Not Too Late" von Norah Jones. Es ging allein in den USA rund 1,4 Mio. Mal über den Ladentisch. Auch in der Gesamtstatistik aller verkauften Alben schaffte es Norah Jones auf den tollen zweiten Platz hinter Daughtry und dem gleichnamigen Album, das sich 1,7 Mio. Mal verkaufte. Den dritten Rang teilen sich mit je 1,3 Mio. Verkäufen Akon mit "Konvicted" und Linkin Park mit "Minutes to Midnight".

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Claudia Zettel
Tel.: +43-1-81140-314
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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