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Mo, 13.02.2012
pte20070626030 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Security-Gau: Jeder Vierte verrät sein Passwort
Zweiweg-Authentifizierung als Ausweg aus der Misere
Tettnang (pte030/26.06.2007/13:26) - Mehr als 27 Prozent der PC-Nutzer machen kein Geheimnis aus ihren Passwörtern. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Umfrage des Sicherheitsanbieters Avira http://www.avira.de . Von den rund 9.500 Anwendern, die an der Studie teilnahmen, gaben zwar rund drei Viertel der Befragten zu Protokoll, dass sie ihre Passwörter streng geheim halten. Das verbleibende Viertel zeigte sich allerdings weitaus weniger umsichtig. Vor allem innerhalb der Familie, aber auch mit engen Freunden werden Zugangsdaten geteilt. Rund sechs Prozent der Befragten gaben zu, einen Zettel als Gedankenstütze zu verwenden. "Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Schwachstelle im Sicherheitskonzept immer noch der Mensch ist. Denn die aktuellste Software und das beste Passwort samt regelmäßiger Änderung helfen nicht, wenn die Leute ihre Zugangsdaten nicht für sich behalten", meint Oliver Auerbach, Security-Experte bei Avira, im Gespräch mit pressetext. Erstaunt zeigte sich Auerbach darüber, dass manche User auch nicht davor zurückschrecken, ihre Zugangsdaten Arbeitskollegen und weniger gut bekannten Personen zugänglich zu machen. "Da sind sich viele gerade im beruflichen Umfeld gar nicht bewusst, welche Gefahr von so einem Verhalten ausgeht", so Auerbach, der Unternehmen zu regelmäßigen Security-Schulungen rät. Neben der Problematik, dass die meisten Anwender auf einige wenige Passwörter für viele Webseiten vertrauen, ist auch die Wahl eines sicheren Passworts immer noch ein Thema. Experten raten, zumindest achtstellige Buchstaben- und Ziffernkombinationen zu verwenden. Besseren Schutz versprechen Zweiweg-Systeme, die eine physische Komponente wie den Fingerabdruck miteinbeziehen. "Im privaten Bereich ist die Kombination von Hardware-Authentisierung und Passwort noch nicht sehr stark verbreitet. Mit der standardmäßigen Ausrüstung neuer Notebookgeneration mit Fingerprint-Technologien wird sich das aber bald ändern", ist Auerbach überzeugt. (Ende)
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