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Sa, 11.02.2012
pts20070622020 Forschung/Technologie, Umwelt/Energie
Durchbruch in der Klimaforschung
Österreich im Raster der KlimaforscherInnen
Wien/Seibersdorf (pts020/22.06.2007/12:30) - Arbeitsgruppe unter der Leitung der Austrian Research Centers kann zukünftigen Klimawandel in Österreich erstmals detailliert einschätzen. Drei Jahre dauerten die Arbeiten für das richtungsweisende Forschungsprojekt. Finanziert durch die Austrian Research Centers ARC versammelten sich die Größen der österreichischen Klimamodell-Forschung, um eine detaillierte Datengrundlage für ihren Wissenschaftszweig zu schaffen - 10 Jahre Zukunftsklima für Österreich im Stundenintervall als 10 km Raster und auf Tagesbasis im 1 km Raster. Während bisher grob gerasterte Weltklimadaten oder ausländische Daten auf Österreich bezogen wurden, gibt es nun passgenaue Berechnungen für unser Land. Die Auswirkungen des Klimawandels können somit auch kleinräumig für einzelne Regionen berechnet werden. "Das Ergebnis wird die Klimadiskussion in unserem Land mit Sicherheit anheizen. Ich hoffe, dass unsere Modellergebnisse möglichst schnell dazu genutzt werden, um unser Land auf den voranschreitenden Klimawandel gut vorzubereiten!", so Projektleiter Wolfgang Loibl von den Austrian Research Centers. Voraussagen über die Klimaveränderungen in unserem Land standen zuweilen auf tönernen Füßen. Die WissenschafterInnen arbeiteten zwar mit guten internationalen Modellergebnissen, für ein kleines und gebirgiges Land wie Österreich waren diese aber zu ungenau. Die Arbeitsgruppe um Loibl adaptierte nun die beiden anerkannten internationalen Modelle MM5 und Aladin für Österreich um ausgehend von Weltmodelldaten im 100 km Raster das regionale Klima für den Alpenbogen im 10 km Raster zu berechnen. In einem aufwändigen Prozess wurde das neue Modell zunächst mit Messdaten aus den Achtziger-Jahren geprüft. Auf Tagesbasis wurden die Modellwerte mit den Messdaten verglichen um das Modell weiter zu optimieren. Nach diesem "Testrun" in der Vergangenheit wurde das neue Modell für den Zeitraum 2040 bis 2050 durchgerechnet. Hitzetage nehmen zu, Niederschläge nehmen ab, regionale Unterschiede sind hoch Vorbereitung der Regionen ist nötig Projektpartner Rückfragehinweise Communications: Science: (Ende)
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