|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Cafe Landtmann, Landtmannsaal
18.05.2012 00:00 Kunsthaus Baselland 18.05.2012 00:00 Osteria Allora art.wallensteinplatz 20.05.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
15.05.2012 08:15
BENE AG
15.05.2012 07:35
VIB Vermögen AG
14.05.2012 14:05
ADX Energy Ltd.
EUROPA NACHRICHTEN
BUSINESS
Do, 17.05.2012
pts20070612048 Produkte/Innovationen, Unternehmen/Finanzen
Münze Österreich AG: Präsentation der Bilanz 2006
Wien (pts048/12.06.2007/14:22) -
Ein durchaus erfreuliches Betriebsergebnis 2006 Der im Geschäftsjahr 2006 von der MÜNZE ÖSTERREICH AG erwirtschaftete Umsatz lag mit 182,5 Mio EUR über jenem des Jahres 2005 (176,0 Mio EUR), das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) belief sich auf 15,5 Mio EUR (2005: 28,1 Mio EUR). Das erzielte Finanzergebnis, dieses resultiert im Wesentlichen aus Finanzmitteln zur Vorsorge für bestehende Verpflichtungen zur Rücklösung von Schilling- und Euromünzen, lag vor allem als Folge der Entwicklungen auf den internationalen Rentenmärkten mit 8,0 Mio EUR wesentlich unter dem Wert des Vorjahres (2005: 18,1 Mio EUR). Der Exportanteil ging bei der MÜNZE ÖSTERREICH AG durch die Entwicklung auf dem japanischen und amerikanischen Markt für Wiener Philharmoniker-Bullionmünzen von 40% auf unter 30% zurück. Gemeinsam mit den Tochterfirmen erzielte die MÜNZE ÖSTERREICH aber immer noch 37% ihrer Erlöse im Ausland. An die Muttergesellschaft, die Oesterreichische Nationalbank, wird wie zuletzt eine Dividende in der Höhe von 18 Mio EUR ausgeschüttet. 13,2 Mio Euro - im Jahr 2005 waren es 15,9 Mio Euro - werden auf neue Rechnung vorgetragen. Euro- und Cent-Münzen für die Geldbörse MÜNZE ÖSTERREICH und Oesterreichische Nationalbank tauschen Schilling- und Groschenmünzen zeitlich unbefristet gegen Euro. Dieser Rücklauf erfolgte schon in den letzten Jahren auf sehr niedrigem Niveau. 2006 wurden Schilling- und Groschenumlaufmünzen im Wert von 1,8 Mio EUR getauscht, 2005 waren es 2,3 Mio EUR. Wiener Philharmoniker und Goldbarren Die Menge in Form von Wiener Philharmonikern verkauften Goldes lag 2006 mit 103.600 Unzen deutlich unter dem bereits niedrigen Vorjahreswert von 192.000 Unzen. Die Goldpreisentwicklung führte jedoch dazu, dass der Rückgang beim Umsatz mit 49,2 Mio EUR im Jahr 2006 gegenüber den 71,7 Mio EUR des Vorjahres geringer ausfiel. Bei den Barren, die derzeit nur am heimischen Markt angeboten werden, wurde das Vorjahrsergebnis mengen- wie auch umsatzmäßig erneut übertroffen. In Summe wurden Barren mit einem Gewicht von 110.190 Unzen abgesetzt (2005: 87.942 Unzen). Der erzielte Umsatz erreichte 55,1 Mio EUR (2005: 31,8 Mio EUR). Sammlermünzen Business to Business "In diesem Bereich konnte im Geschäftsjahr 2006 der Umsatz von 13,3 Mio EUR im Jahr 2005 auf 16,5 Mio EUR gesteigert werden", hob Generaldirektor-Stv. DI Kurt Meyer hervor. "Der Hauptabsatzmarkt umfasst mittlerweile ein Gebiet, das sich von Portugal bis Kasachstan und von Griechenland bis Norwegen erstreckt." Der Verkauf von Münzronden aus Gold und Silber lag mit insgesamt 5,4 Mio Stück weit über den Verkaufszahlen des Vorjahres. Die Festigung bestehender Kundenkontakte und eine verbesserte Kundenbindung trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Bei den Edelmetallprägungen konnte der Auftragseingang sowohl mengen- als auch umsatzmäßig gegenüber dem Jahr 2005 fast verdoppelt werden. Hervorzuheben sind etwa Silbermünzen für die Vereinigten Arabischen Emirate, Goldprägungen für die Nationalbank von Georgien sowie Silber-Titan-Münzen für die Zentralbank in Luxemburg. "Auch die Einführung eines vollkommen neuen Bargeldsystems in der Republik Aserbaidschan, das beginnend vom Design über die Produktion und logistische Unterstützung bei Banknoten, Umlaufmünzen und Gedenkmünzen wurde von unserem Unternehmen durchgeführt", berichtete Meyer weiter. Positiv entwickelte sich auch weiterhin die seitens der MÜNZE ÖSTERREICH international angebotene Serviceleistung für Metallrecycling. Durch engagiertes Auftreten am Markt und intensive Kontakte mit Zentralbanken und Münzstätten gelang eine Umsatzsteigerung bei edlen wie unedlen Metallen. Hinweis auf die Eigenkapitalausstattung und auf die Finanzanlagen Der Ausblick auf das Jahr 2007 Bei den Goldanlageprodukten sind auch heuer keine signifikant verbesserten Marktaussichten festzustellen. Der Goldpreis hält sich weiter auf sehr hohem Niveau. Experten und viele Anleger erwarten für die nächsten Monate eher steigende Preise. Bei den Wiener Philharmonikern war nach dem überaus schwachen Jahr 2006 zuletzt wieder eine Belebung in Stück und Unzen zu verzeichnen. Die Bestellungen lagen deutlich über jenen der ersten Monate 2006. Während die Nachfrage in Europa etwa der des Vorjahres 2006 entsprach, war in Nordamerika und auch in Japan eine leicht verstärkte Nachfrage wahrzunehmen. Bei den Goldbarren wurden stückmäßig mehr Barren als 2006 verkauft, doch liegt die Menge an Gold etwa ein Viertel unter jener des Vorjahres. Die Aussichten im Bereich des B2B-Geschäftes sind auch in diesem Jahr sehr gut. Erst vergangene Woche konnte mit der Zentralbank von Malaysia ein Auftrag über eine noch in diesem Jahr auszuliefernde, erhebliche Menge von Umlaufmünzen vertraglich fixiert werden. Bereits zu Beginn des Jahres konnten zwei bedeutende Aufträge über Ronden aus Edelmetallen von Kunden, die bisher nur kleinere Mengen von der MÜNZE ÖSTERREICH bezogen hatten, akquiriert werden. Was das erwartete Gesamtergebnis für das laufende Geschäftsjahr 2007 anbelangt, wird dieses nach Auskunft der MÜNZE ÖSTERREICH-Vorstandsdirektoren mit etwa 45 Mio EUR erwartet: "Dies entspräche einer Verdreifachung dessen was wir 2005 erzielen konnten." (Ende)
PRESSETEXT.TV
ETARGET
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|