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Di, 29.05.2007 16:50
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pte20070529045 Unternehmen/Finanzen, Bildung/Karriere

Burnout: Deutsche Führungskräfte vor dem Stresskollaps

"Unternehmen setzen ihren Erfolg leichtsinnig aufs Spiel"
Manager oft mit Stress überfordert (Foto: pixelio.de)
Manager oft mit Stress überfordert (Foto: pixelio.de)

Düsseldorf (pte045/29.05.2007/16:50) - Rund ein Viertel der deutschen Fach- und Führungskräfte weist klassische körperliche und seelische Erschöpfungssymptomatiken auf, die letztlich in Burnouts gipfeln können und den unternehmerischen Gesamterfolg gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute, Dienstag, präsentierte Umfrage des europäischen Online-Stellenmarktes StepStone http://www.stepstone.com , bei der europaweit 21.586 Fach- und Führungskräfte über die empfundene Stressbelastung befragt wurden. "Unsere Vermutung ist, dass bei einem Großteil der deutschen Unternehmen der Fachkräftemangel unverkennbar ist und sich der steigende Leistungsdruck zunehmend in Überforderungen der Manager darstellt", erklärt StepStone-Sprecher Sascha Theisen im pressetext-Interview.

Im Detail gibt die Untersuchung darüber Aufschluss, dass bei den in Deutschland über 9.000 abgegebenen Stimmen nur 44 Prozent angaben, mit ihrem täglichen Arbeitspensum zurechtzukommen. "Vor diesem Hintergrund sollten Unternehmen den enormen Leistungsdruck auf ihre Fachkräfte in erheblichem Ausmaß reduzieren. Schließlich entstehen daraus Folgen für die Mitarbeiter aller Hierarchien", unterstreicht Theisen. Der Experte plädiert zudem dafür, dass sich Unternehmen verstärkt dem Thema einer "ausgeglichenen Work-Life-Balance" im Interesse ihrer Mitarbeiter widmen sollten. Schließlich trage Motivation nicht zuletzt zu einem nachhaltigen Unternehmenserfolg bei.

Problematisch ist jedoch, dass Burnouts noch immer als "stell dich nicht so an"-Krankheiten abgetan werden - und das, obwohl diese Art emotionaler Erschöpfungssymptome als Krankheitsmerkmale anerkannt sind. "Wenn die Arbeitsbelastung steigt und es gleichzeitig aber an Anerkennung und Wertschätzung für die geleistete Arbeit mangelt, nimmt das Burnout-Risiko dramatisch zu", meint Joachim Bauer, Oberarzt der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin der Universität Freiburg http://www.uni-freiburg.de . "Man erkennt schnell, dass die Fach- und Führungskräfte beschäftigenden Unternehmen in Deutschland den unternehmerischen Erfolg somit leichtsinnig aufs Spiel setzen", verdeutlicht Theisen.

Die Bundesrepublik ist statistisch gesehen im internationalen Vergleich trauriger Spitzenreiter bei Burnout-ähnlichen Erschöpfungssymptomatiken und Arbeitsstress. Am besten gerüstet sehen sich Fach- und Führungskräfte in Dänemark. Hier gaben rund zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) an, mit ihrem täglichen Arbeitspensum keine größeren Probleme zu haben. Zu ähnlichen Werten gelangt die Befragung in den Niederlanden und Norwegen, wo jeweils 62 Prozent angaben, ihre beruflichen Anstrengungen problemlos weckzustecken.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43 1 811 40 305
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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