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Fr, 25.05.2012
pte20070523020 Unternehmen/Finanzen, Medien/Kommunikation
Google investiert in Erbgut-Suche
3,9 Mio. Dollar fließen an US-Biotech-Startup 23andMe
Mountain View (pte020/23.05.2007/11:06) - Google steckt 3,9 Mio. Dollar in das Biotech-Startup 23andMe http://23andme.com . Damit steigt der Internet-Riese mit einem Minderheitsanteil in ein Unternehmen ein, das erst im Vorjahr von Anne Wojcicki, der Frau des Google-Mitgründers Serge Brin, ins Leben gerufen worden ist. Der Deal wurde gestern, Dienstag, in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC http://www.sec.gov veröffentlicht. 23andMe hat sich auf Erbguttests spezialisiert, die Menschen dabei helfen sollen, latente Erbkrankheiten zu erkennen. An der nun abgeschlossenen ersten Finanzierungsrunde haben sich neben Google weitere Investoren wie New Enterprise Associates oder der Biotech-Riese Genentech beteiligt. Details zu der Finanzierung wurden allerdings nicht bekannt gegeben. Den Vorwurf der Kungelei weist Google jedenfalls von sich. Brin habe sich aus allen Gesprächen über eine mögliche Investition herausgehalten, zitiert das Branchenportal Cnet Google-Sprecher Jon Murchinson. Im Vorfeld hatte Brin allerdings rund 2,6 Mio. Dollar für die Firmengründung von 23andMe vorgeschossen, die nun mit den Erlösen aus der Finanzierungsrunde beglichen wurden, schreibt Cnet. Laut Google-Sprecher Murchinson entspricht die Biotech-Investition der langfristigen Strategie des Internet-Riesen, die Informationen rund um den Globus zu organisieren. Der Plan von 23andMe, genetische Informationen zugänglich zu machen, werde dieser Mission weiteren Auftrieb geben. Erst gestern, Dienstag, hatte Google mit Google Hot Trends einen neuen Dienst für die Verfolgung der aktuellsten Suchtrends vorgestellt (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070522029 ). Für die Erstellung der Liste mit den 100 häufigsten Suchbegriffen verwendet das Unternehmen die Daten von Mio. von Suchabfragen, die bis eine Stunde vor jeder Aktualisierung noch einfließen. (Ende)
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