VORSCHAU

PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00
Mozarthaus der Wirtschaft
13.02.2012 00:00
Hotel Park Hyatt
13.02.2012 00:00


IR Nachrichten


WETTER
Graz: Schneefall
-6°
Innsbruck: stark bewölkt
-8°
Linz: stark bewölkt
-8°
Wien: stark bewölkt
-9°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
MEDIEN
So, 12.02.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20070511015 Medien/Kommunikation, Produkte/Innovationen
Facebook macht Zeitungen Anzeigenmarkt streitig
Verlinkungen zwischen Nutzern sorgen für Vertrauen
Facebook setzt auf einen kostenlosen Anzeigenmarktplatz.
Facebook setzt auf einen kostenlosen Anzeigenmarktplatz.

Palo Alto (pte015/11.05.2007/11:56) - Das Social-Networking-Portal Facebook http://www.facebook.com führt einen eigenen Anzeigenmarktplatz ein und macht sich damit zum Mitbewerber klassischer Anzeigenblätter und Zeitungen. Die 22 Mio. aktiven Facebook-Nutzer können ab heute, Freitag, kostenlos Anzeigen über Facebook ins Netz stellen. Das neue Angebot wird von anderen Portalen, die kostenlose Anzeigenmärkte bieten, mit besorgter Miene beobachtet, darunter der Online-Anzeigenmarkt Craigslist http://www.craigslist und die Jobportale Monster sowie CareerBuilder.

Auf dem Marktplatz können die Facebook-Nutzer Anzeigen in den vier Rubriken Wohnen, Jobs, Verkaufen und Sonstiges inserieren. Käufer können sich ein Bild über den Verkäufer machen, indem sie sehen, wie sie mit ihm verlinkt sind. "Es gibt keine anonymen Anzeigen und wir zeigen den genauen Pfad, damit man einschätzen kann, wie vertrauenswürdig die Person ist", sagt Facebook-Begründer Mark Zuckerberg in der New York Times.

Der Trend geht derzeit in die Richtung Social-Networking-Seiten mit Anzeigen zu kombinieren. "Der Vorteil, Anzeigen mit Social Networking zu verbinden, ist, dass man etwas über den Verkäufer weiß", stützt Charlene Li, Analystin bei Forrester Research, Zuckerbergs Ansatz, der von anderen Social-Networking-Portalen schon längst umgesetzt wird. So auch bei Facebooks größten Rivalen MySpace oder Friendster. Das deutsche Pendant zu Facebook, StudiVZ http://www.studivz.de , bietet keinen Marktplatz an, es gebe jedoch Überlegungen in diese Richtung, wie es von dort auf Nachfrage von pressetext heißt. "Auf lange Sicht ist ein Marktplatz durchaus vorstellbar", sagt StudiVZ-Sprecher Julian Artope.

Obwohl der Anzeigenmarktplatz kostenlos ist, könnte er Facebook zusätzliche Einnahmen bescheren. Zuckerberg könne sich etwa vorstellen, Verkäufern kostenpflichtige Premium-Dienste anzubieten, um die Anzeigen in einem größeren Rahmen zu verbreiten. Auch themenrelevante Werbeanzeigen seien vorstellbar, so Zuckerberg.

Traditionelle Medien, darunter insbesondere College-Zeitungen, die zum großen Teil von Anzeigen leben, fühlen sich von Facebooks neuem Angebot bedroht. "Wenn Facebook ein größeres Publikum zu bieten hat und zu einem geringeren Preis anbieten kann, werden die Leute ihre Werbedollars verschieben", glaubt Daniel A. Jauernig, Geschäftsführer von Classified Ventures, einem Joint Venture aus fünf Medienunternehmen, darunter Tribune Company und Washington Post.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Linda Osusky
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
MONSTER JOBCORNER

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising