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Fr, 27.04.2007 11:55
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pte20070427027 Computer/Telekommunikation, Forschung/Technologie

Microsoft jagt Viren und Würmer

Neue Forschungszentren und Webseite in Planung
Microsoft intensiviert Anti-Malware-Kampf (Foto: microsoft.com)
Microsoft intensiviert Anti-Malware-Kampf (Foto: microsoft.com)

Redmond (pte027/27.04.2007/11:55) - Microsoft hat zwei neue Sicherheitszentren in Irland und Japan eröffnet. Mit dem Schritt will der Konzern seine Sicherheitskompetenz und seine Wettbewerbsfähigkeit bei Antiviren-Lösungen weiter stärken. Die Eröffnung neuer Labs wird von Branchenexperten als Kampfansage an etablierte Sicherheitsanbieter wie Symantec, McAfee oder Kaspersky gewertet. Diese hatten auf Microsofts Marktaktivitäten zunächst mit Befremden reagiert, die schließlich präsentierte Onecare-Lösung dann - wenig überraschend - als schwach und nicht konkurrenzfähig abgetan.

Aber auch in Tests, zuletzt etwa im Vergleich von 15 Antiviren-Scannern durch den unabhängigen Experten Andreas Clementi http://www.av-comparatives.org , konnte Microsoft bisher eher nicht punkten. "Verbesserungspotenzial gibt es immer - das gilt für alle Hersteller", meint Microsoft-Sicherheitssprecher Gerhard Göschl gegenüber pressetext. Er verwies zudem darauf, dass Microsofts Lösung in einigen Tests sehr wohl besser als die Konkurrenz abgeschnitten habe. Das unterschiedliche Abschneiden bei derartigen Tests bezeichnete er als völlig normal.

Neben den beiden Security-Labs, die in erster Linie für schnellere Signatur-Updates sorgen sollen, hat Microsoft auch den Launch eines neuen Online-Portals angekündigt. Auf diesem http://www.microsoft.com/security/portal werden zukünftig Informationen über aktuelle Bedrohungen, Entwicklungen und die eigene Forschung abrufbar sein. Weiters soll das Portal auch als Anlaufstelle für Anwender dienen, die entdeckte Malware-Samples analysieren lassen wollen. Die Seite soll noch in diesem Jahr im dritten Quartal frei geschaltet werden.

Die neuen Sicherheitszentren will Microsoft nicht nur für die eigene Security-Produktlinie nutzen. Vielmehr sollen neue Erkenntnisse auch in die sicherere Gestaltung der Windows-Plattformen und Applikationen wie dem Internet Explorer einfließen. "Ich denke, hier haben wir mit Technologien wie Bitlocker bei Vista oder der Neugestaltung des Internet Explorer 7 schon wesentliche Verbesserungen erzielt", zeigt sich Göschl überzeugt. Unabhängig von der Konkurrenzsituation zu anderen Sicherheitsanbietern werde man auch weiterhin eng mit allen Sicherheitsanbietern zusammenarbeiten und die Sicherheitsforschung vorantreiben, so Göschl.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Martin Stepanek
Tel.: +43-1-81140-308
E-Mail:
pressetext.austria
   
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