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Fr, 25.05.2012
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pte20070420011 Medizin/Wellness
Verkehrsunfälle bei Teenagern häufigste Todesursache
Laut WHO sterben mehr als 400.000 Menschen jährlich

Genf (pte011/20.04.2007/10:00) - Unfälle im Straßenverkehr und nicht Aids, Krebs oder eine andere Krankheit sind weltweit die häufigste Todesursache bei Teenagern. Laut dem neuesten Bericht der WHO http://www.who.int sterben jährlich fast 400.000 junge Menschen unter 25 Jahren bei Verkehrsunfällen. Mehrere Millionen werden verletzt oder bleiben behindert. Die meisten Unfälle passieren in Ländern mit geringem Einkommen wie Afrika und wären zu verhindern. Der aktuelle Bericht http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2007/pr17/en/index.html wurde im Vorfeld der First United Nations Global Road Safety Week http://www.who.int/roadsafety/week/en veröffentlicht, die nächste Woche stattfinden wird.

Der Bericht zu Jugend und Sicherheit betont, dass der Großteil der Unfälle nicht nur vorhersehbar sondern auch verhindert werden könnte. Auf der Straße spielende Kinder, junge Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer, Fahranfänger und Passagiere des öffentlichen Verkehrs sind häufig betroffen. Alkoholisiertes Fahren ist ebenfalls ein Problem. Laut WHO hat eine Reihe von Maßnahmen in den reichen Ländern dazu beigetragen, die Anzahl der Todesfälle und der Verletzten deutlich zu verringern. Dazu gehören unter anderem die Senkung der Höchstgeschwindigkeit, Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer, der verstärkte Einsatz von Sicherheitsgurten, Kindersitze, das Tragen von Helmen bei Motorradfahrern und die Schaffung von sicheren Kinderspielplätzen.

Etienne Krug, Direktor für die Prävention von Körperverletzungen und Gewalt bei der WHO, erklärte, es sei schockierend, dass Unfälle im Straßenverkehr bei jungen Menschen die häufigste Todesursache sind. Durchfall, Malaria, Tuberkulose und HIV kämen erst nach den Unfällen. Es sei notwendig, erforderliche Maßnahmen zu setzen. In Großbritannien werden täglich auf den Straßen 91 Menschen getötet oder schwer verletzt. Mehr als ein Drittel der Betroffenen ist laut einer Studie von Brake http://www.brake.org.uk unter 25 Jahre alt. Die Aktivisten werden laut BBC am Montag einen dringenden Appell an die britische Regierung richten. Gefordert wird, mehr Geld in die Sicherheit auf den Straßen zu investieren.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
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