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pte20070418012 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
Fujitsu und Sun starten in neue Server-Ära
Österreichisches Arbeitsmarktservice als weltweit erster Kunde
New York/Wien (pte012/18.04.2007/11:00) - Fujitsu-Siemens Computers http://www.fujitsu-siemens.com und Sun Microsystems http://www.sun.com haben in der Nacht auf heute, Mittwoch, in New York ihre erste gemeinsame Produktlinie vorgestellt. Die neue Serverreihe wird unter der Bezeichnung "Avanced Product Line" (APL) angeboten. Die Hardware-seitig identischen Produkte werden von FSC und Sun jeweils unter eigenem Label vermarktet. Sie basieren auf der Sparc-Architektur, laufen unter Solaris 10 und sind schneller als alle bisherigen Sparc-Server. "Mit den neuen Produkten bringen wir das Beste aus beiden Welten zusammen", so John Fowler, Executive Vice President von Sun, bei der Präsentation. Die neue Sparc-Reihe ist das Ergebnis einer über zweijährigen Entwicklungskooperation zwischen Fujitsu und Sun. "Wir arbeiten zwar schon seit Jahrzehnten zusammen, die aktuellen Geräte sind jedoch die ersten, die gemeinsam entwickelt und identisch vertrieben werden", meint Tom Atwood, Group Marketing Manager bei Sun, im pressetext-Interview vor Ort. "Mit dieser neuen Generation von Sparc-Solaris-Servern führen wir mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Mainframe-Technologie mit der Server-Technologie des 21. Jahrhunderts zusammen", meint Jens-Peter Seick, Senior Vice President Enterprise Business bei Fujitsu Siemens Computers, gegenüber pressetext. Die Einsteigermodelle T1000 und T2000 arbeiten mit Ultrasparc-T1-Prozessoren mit acht Kernen, eine Entwicklung von Sun. Die T1000-Maschine besitzt 16 Gigabyte Hauptspeicher und bietet Platz für zwei 2,5-Zoll-SAS-Festplatten. Vom T2000-Modell sich der Käufer jeweils die doppelte Ausstattung erwarten. Die Midrange-Modelle M4000 und M5000 rechnen ebenso wie die Hochleistungsausführungen M8000 und M9000 mit dem von Fujitsu entwickelten "Sparc64 VI"-CPU. Das Spitzenmodell M9000 beherbergt 64 Dual-Core-Prozessoren mit 64 SAS-Festplatten und stellt bis zu zwei Terabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Genaue Angaben zu Preisen machten die Unternehmen nicht. Sie beginnen bei etwa 20.000 Dollar und reichen im Highend-Bereich bis in die Millionen-Dollar-Gefilde, ließ Fujitsu Corporate Vice President Toshio Morohoshi durchblicken. Als weltweit ersten Kunden konnte FSC das österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) http://www.ams.at gewinnen. "Wir freuen uns, dass wir in Österreich den ersten namhaften Referenzkunden für die neue Sparc-Server-Generation gewinnen konnten", sagt Wolfgang Horak, Geschäftsführer FSC Österreich, gegenüber pressetext. Um den steigenden Anforderungen Rechnung zu tragen, hat sich das AMS bereits im März 2007 im Rahmen der Erneuerung der bestehenden Hardware-Infrastruktur für die neueste Generation von FSC Solaris Servern entschieden, führt Horak aus. Dabei standen nicht nur die Kriterien Sicherheit, Performance und Verfügbarkeit im Vordergrund, sondern auch das optimale Preis-/Leistungsverhältnis. "Wir freuen uns, schon vor dem offiziellen Launch der Sparc-Solaris-Server in Österreich einen Kunden stellen zu können. Das beweist, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen der letzten Jahre Wirkung zeigen und unsere Strategie aufgeht", freut sich Horak. "Durch die Kombination der Computing-Technologien von Fujitsu für geschäftskritische Systeme und Suns Solaris in der neuen Sparc-Server-Reihe können wir unseren Kunden maximalen Geschäftswert bieten", sagt Chiaki Ito, Corporate Senior Executive Vice President Fujitsu Limited, in New York. "Unsere Kunden profitieren nicht nur durch die herausragende Performance, das intelligente Ressourcen-Management und den reduzierten Administrationsaufwand, sondern erhalten auch höchste Qualität und Skalierbarkeit. In Summe bedeutet das eine längere Lebensdauer ihrer Systeme und ein deutlich verbessertes Wachstumspotenzial." Um die Performance und Geschwindigkeit unter Beweis zu stellen, absolvierten die neuen Server gestern, Dienstag, die "SAP-SD 2-Tier Standard Application Benchmark". Mit Stolz verkündete Fowler, dass das Modell M8000 (16 Prozessoren, 32 Kerne, 64 Threads) mit Sparc64 VI 2.4 Gigahertz CPUs einen neuen Weltrekord mit 7300 Benutzern aufgestellt hat. "Im Vergleich zu Konkurrenzprodukten sind unsere Server um 30 Prozent schneller", so Fowler. (Ende)
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