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Mi, 18.04.2007 10:30
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pte20070418009 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

USA: Erster Impfstoff gegen Vogelgrippe zugelassen

Regierung will auf eine mögliche Pandemie vorbereitet sein

Rockville (pte009/18.04.2007/10:30) - Der erste Impfstoff gegen Vogelgrippe beim Menschen ist gestern, Dienstag, in einer einstweiligen Anordnung für den Fall einer Pandemie zugelassen worden. Der von Sanofi-Aventis http://en.sanofi-aventis.com hergestellte Impfstoff wird laut New Scientist nicht im Handel erhältlich sein. Er wird von der Regierung gelagert für den Fall, dass das H5N1-Virus mutiert und von einem Menschen zum anderen übertragen werden kann. Die Food and Drug Administration (FDA) http://www.fda.gov erklärte, dass zwei Injektionen in einem Abstand von 28 Tagen einen eingeschränkten Schutz bieten könnten. Rund 45 Prozent der Teilnehmer einer Studie zeigten eine Immunreaktion auf das Virus.

Norman Baylor, Direktor des FDA Office of Vaccines Research and Review, betonte, dass neben einer höheren Wirksamkeit auch eine einzelne Injektion und eine geringere Dosis vorzuziehen wären. Die derzeit erforderliche Dosis ist höher als bei normalen Grippeimpfungen. Trotzdem sei es gut auf eine mögliche Pandemie vorbereitet zu sein und über einen zugelassenen Impfstoff zu verfügen. Das US Department of Health and Human Services http://www.hhs.gov gab bekannt, dass bereits 13 Mio. Einheiten des Impfstoffes angekauft wurden. Diese Menge reicht, um 6,5 Mio. Menschen zu impfen. Der Impfstoff wurde für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren zugelassen. Studien in anderen Altersgruppen laufen derzeit. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören laut FDA Schmerzen an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wurde, Kopfschmerzen, ein allgemeines Krankheitsgefühl und Muskelschmerzen.

Das H5N1 Virus war laut WHO http://www.who.int bisher für den Tod von 172 der bekannten 291 Infizierten verantwortlich. Mutiert das Virus in eine Form, die von einem Menschen zum anderen übertragen werden kann, würde eine Pandemie ausgelöst, die laut Forschern zehn Mio. Menschen das Leben kosten könnte. Es ist derzeit nicht klar, ob heute entwickelte Impfstoffe gegen den auslösenden Virenstamm wirksam wären. Die Pharmaunternehmen könnten einen maßgeschneiderten Impfstoff entwickeln. Die derzeitigen Produktionsmethoden benötigen jedoch einen Vorlauf von mehreren Monaten. Tests mit dem zugelassenen Impfstoff wurden von den National Institutes of Health http://www.nih.gov als Teil der Vorbereitungen auf eine mögliche Pandemie durchgeführt. Mehrere Pharmaunternehmen wie Novartis AG oder GlaxoSmithKline Plc arbeiten derzeit an Impfstoffen mit Substanzen, die die Immunreaktion verbessern sollen.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
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