VORSCHAU

PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00
Mozarthaus der Wirtschaft
13.02.2012 00:00
Hotel Park Hyatt
13.02.2012 00:00


IR Nachrichten


WETTER
Graz: Schneefall
-3°
Innsbruck: wolkig
-6°
Linz: wolkig
-8°
Wien: heiter
-8°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
MEDIEN
Mo, 13.02.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20070329023 Medien/Kommunikation, Politik/Recht
Junk-Food-Werbung beherrscht Kinderprogramm
Hälfte der Spots im US-TV handelt vom Essen

Washington (pte023/29.03.2007/12:17) - Die Werbung im US-Kinderprogramm wird stark von Junk-Food-Produkten dominiert. Wie eine Studie der Organisation Kaiser Family Foundation http://www.kff.org zeigt, ist gut die Hälfte der Werbezeiten während Kinder- und Jugendsendungen mit Spots rund ums Essen gefüllt. 72 Prozent davon handeln von Süßigkeiten, Snacks, Fast Food und zuckerhaltigen Frühstücksflocken. Nur vier Prozent der Werbung im Kinderprogramm entfallen auf Milchprodukte und nur ein Prozent auf Fruchtsäfte. Laut Studie gab es im Untersuchungszeitraum von Mai bis September 2005 keinen einzigen Spot für Obst oder Gemüse, berichtet die New York Times.

Anders offenbar als bei vielen US-Sendern nimmt man in Deutschland die Problematik schlechter Ernährung und Übergewicht bei Kindern bereits sehr ernst. "Bei uns gehen nur zehn Prozent des kompletten Werbevolumens während des Kinderprogramms in Richtung Nahrungsmittel. Wir haben neben den gesetzlichen Bestimmungen auch eine interne Selbstregulierung, der wir uns unterziehen", erklärt Sabine Kreft, Pressesprecherin von Super RTL http://www.superrtl.de , auf Nachfrage von pressetext. Doch auch in den Vereinigten Staaten zeichnet sich bei vielen Unternehmen ein Umdenken ab. Kritiker der Studie sprechen sogar davon, dass diese mit ihrem jetzigen Erscheinen schon veraltet sei und sich seit 2005 einiges bewegt habe.

"Das war ein guter Schnappschuss für das Jahr 2005. Aber wir richten weniger als ein Prozent unseres Marketings auf Kinder aus und wir achten darauf, gesündere Produkte zu bewerben", sagt Nancy R. Green, Vice President für Gesundheit beim Getränkehersteller Pepsi. Die Association of National Advertisers übt ebenfalls Kritik an der Studie und meint, dass diese die Veränderungen bei den Unternehmen ignoriere. Die Zahlen von 2005 belegen dennoch, dass zu dieser Zeit jedenfalls der Hauptanteil an Werbung auf Nahrungsmittel entfiel. 34 Prozent für Süßigkeiten und Snacks, 28 Prozent für Cornflakes und zehn Prozent für Fast Food. Umso älter die Kinder bzw. Jugendlichen werden, desto mehr Essenswerbung konsumieren sie während des Fernsehens.

So sehen Kinder zwischen zwei und sieben Jahren im Durchschnitt zwölf Spots für Junk Food pro Tag, Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren bereits 17 Werbungen. Gesundheitsorganisationen in den USA fordern deshalb vehement ein Verbot von solchen Werbemaßnahmen im Kinderprogramm. "In Deutschland gibt es durchaus klare gesetzliche Regeln. So muss zum Beispiel jede Werbung, die im Kinder- und Jugendprogramm läuft, explizit an- und abgekündigt werden, damit die Kids diese von den Sendungen unterscheiden können", sagt Kreft gegenüber pressetext. Spielfilme für Kinder dürfen zudem überhaupt nicht unterbrochen werden, wie dies bei Programmen für Erwachsene der Fall ist.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Claudia Zettel
Tel.: ++43-1-81140-314
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
MONSTER JOBCORNER

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising