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Mo, 13.02.2012
pte20070328026 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
Videoportale für TV-Sender keine sprudelnden Geldquellen
Internet wird TV nicht verdrängen
Luxemburg (pte026/28.03.2007/12:05) - Der Boom von Videoportalen wie YouTube trügt, denn für Fernsehsender springt nur wenig Geld heraus, wenn sie ihre Sendungen online zeigen. Der springende Punkt sind die Werbeeinnahmen, die laut einer aktuellen Studie der kanadischen Unternehmensberatungsfirma Convergence Consulting http://www.convergenceonline.com im Internet noch wesentlich geringer ausfallen, als bei der klassischen TV-Ausstrahlung. "Wie schon vor zehn Jahren wird davon ausgegangen, dass das Internet das Reich der Inhalte an sich reißen wird, allerdings wird diese Annahme durch eine Reihe von harten Fakten entkräftigt", heißt es in dem Bericht. Werbeeinnahmen spielen hier eine entscheidende Rolle, wenn TV-Sender ihre Sendungen ins Internet verlagern. Die Werbeeinnahmen im Internet fallen noch sehr viel geringer aus als im Fernsehen. Ein Grund ist die Zahl der Zuschauer, die zwischen Internet und Fernsehen weit auseinanderklafft. Online-Übertragungen von Fernsehsendungen kommen auf fünf bis fünfzehn Prozent der TV-Zuschauer, berichtet das Wall Street Journal. Der Zuschauergröße zufolge fallen die Werbeeinnahmen ungleich geringer aus. Aber die Fernsehsender müssen sich nicht allein auf die Werbung verlassen, wie Oliver Herrgesell, Sprecher der RTL Group, im Gespräch mit pressetext betont. "RTL Group erwirtschaftet derzeit 39 Prozent seines Umsatzes mit nicht-werbeabhängigen Geschäften, darunter vor allem die Produktion von Programmen, aber auch mit Merchandising und Shopping-TV", so Herrgesell. Die Sender der RTL Group, die in verschiedenen Ländern wie Deutschland und Frankreich ausstrahlen, sind dabei unterschiedliche Geschäftsmodelle (Ende)
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