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pte20070322025 Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle
Jugendliche gegen Verbot von Gewaltspielen
Mädchen und Ältere haben kein Problem mit Verbot

Wien (pte025/22.03.2007/13:18) - Nahezu die Hälfte der Jugendlichen in Österreich ist gegen ein Verbot von Gewaltcomputerspielen. Laut den jüngsten Erhebungen der Jugendstudie "Timescout" des auf Jugendmarketing spezialisierten Unternehmens tfactory http://www.tfactory.com sprechen sich 40 Prozent der 800 Befragten zwischen elf und 29 Jahren gegen ein Verbot aus. Damit befinden sich die österreichischen Jugendlichen auf gleicher Linie wie ihre deutschen Altersgenossen. "Computer-Gaming ist ein zentraler Bestandteil der modernen Jugendkultur geworden", so Michael Schaefberger, Studienleiter von Timescout. Trotz der heißen Diskussion um Gewaltspiele und deren negativen Auswirkungen auf Jugendliche und ihre Gewaltbereitschaft boomt der Spielkonsolenmarkt.

"Die Jugendlichen sind selbstbewusste Konsumenten, die sich beim Thema Computerspiele von Erwachsenen nicht bevormunden lassen", so Schaefberger weiter. Olaf Wolters vom Bundesverband interaktive Unterhaltungssoftware http://www.biu-online-de betont gegenüber pressetext, dass es sich bei dem heftig debattierten Verbot um so genannte Killerspiele um ein deutsches Phänomen handle. In den USA ist die Nationalbibliothek gerade dabei, eine Liste der bedeutendsten Videospiele aller Zeiten zu erstellen und gesteht diesem Unterhaltungsmedium damit die Rolle eines wichtigen Kulturgutes zu (pressetext berichtete: http://www.pressetext.ch/pte.mc?pte=070314004 ).

Die Studie brachte zu Tage, dass Alter und Geschlecht die Zustimmung oder Gegnerschaft des Verbots beeinflussen. So ist bei den Mädchen die Mehrheit mit 40 Prozent für ein Verbot, während unter den Jungs fast 60 Prozent gegen ein Verbot sind. Je höher das Alter, desto eher steigt die Zustimmung für ein Verbot. Die Mehrheit der unter 25-Jährigen sind noch entschiedene Gegner eines Verbots. Die Zustimmung steigt hingegen bei den 25- bis 29-Jährigen auf eine knappe Mehrheit von 38 Prozent. Bei den 30- bis 39-Jährigen, die nur in Deutschland befragt wurden, sind schon 50 Prozent für ein Verbot.

Unter den österreichischen Jugendlichen nutzen über die Hälfte der elf bis 20-Jährigen eine Spielkonsole. Absoluter Marktführer ist die Playstation 2, die von einem Drittel dieser Altersgruppe verwendet wird. Immerhin ist einem Viertel der Jugendlichen die Diskussion über das Verbot von Gewaltspielen völlig egal. 30 Prozent können einem Verbot etwas abgewinnen.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Linda Osusky
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.austria
   
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