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pte20070321029 Forschung/Technologie, Umwelt/Energie
Besseres Sonar durch Delfinzahn-Modell
Forschungsansatz jedoch heftig umstritten

Bristol/Großbritannien (pte029/21.03.2007/13:30) - Ein Modell, wie Delfine ihre Zähne nutzen, um damit Schallwellen zu empfangen liefert neue Ansätze zur Entwicklung verbesserter Sonarsysteme. Darüber berichten englische Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Bioinspiration & Biomimetics". "Die Ergebnisse könnten vor allem dazu beitragen, das Sonar in seichten und trüben Gewässern zu verbessern", sagt Peter Dobbins von SEA Group LTD http://www.sea.co.uk/ in Bristol gegenüber pressetext. Dies würde es etwa die Suche nach Seeminen erleichtern.

Die Echolokation von Tieren mittels Ultraschall dient als Vorbild für die Entwicklung von Sonarsystemen. "Es ist unstrittig, dass Delfine besonders gut in der Ortung sind," sagt Dobbins. "Ein Gerät, das auf diesen Prinzipien basiert, würde die Leistungsfähigkeit von Sonarsystemen erheblich steigern." Ein Modell besagt, dass Delfine Schallwellen mittels ihrer Zähne empfangen. "In einem neuen Forschungsprojekt untersuchen wir nun, wie genau dieser Empfangsprozess funktioniert", sagt Dobbins.

Bei anderen Wissenschaftlern stößt Dobbins Forschungsansatz auf Skepsis. "Bislang konnte noch nicht nachgewiesen werden, dass ein Delfin durch seine Zähne Schallwellen empfangen kann", sagt Whitlow Au vom Hawaii Institute of Marine Biology http://www.hawaii.edu/HIMB/ . Es gebe sogar Beispiele dafür, dass auch Delfine, die alle Zähne verloren hatten, immer noch ihre Beute aufspüren konnten."

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Christoph Marty
Tel.: +43-1-81140-307
E-Mail:
pressetext.austria
   
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