|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00 Mozarthaus der Wirtschaft 13.02.2012 00:00 Hotel Park Hyatt 13.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
10.02.2012 08:35
Schlumberger AG
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
EUROPA NACHRICHTEN
LEBEN
Sa, 11.02.2012
pte20070320032 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
Leistungsdruck überlastet Topmanager
Mehr Gesundheitsförderung in Unternehmen als möglicher Ausweg
Wien (pte032/20.03.2007/13:55) - Etwa die Hälfte aller Topmanager in Deutschland, Österreich und der Schweiz (48 Prozent) fühlen sich durch ihren Beruf stark belastet. Das ist das Ergebnis des "Top Management Surveys" der Beratergruppe Neuwaldegg http://www.neuwaldegg.at/ , der heute, Dienstag, veröffentlicht wurde. Die Studie belegt, dass sich Männer stärker belastet fühlen als Frauen. "Frauen müssen im Topmanagement mehr leisten um akzeptiert zu werden und geben deshalb ihre Überbelastung weniger zu", sagt Michael Patak von der Beraterfirma Neuwaldegg im Gespräch mit pressetext. Für ihre Studie beauftragten die Berater das Forschungsinstitut OGM, das 300 Topmanager aus Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern befragte. Ein extremes Druckgefühl äußere sich etwa darin, niemals mit der Arbeit fertig zu werden, mit der Verantwortung überfordert zu sein oder die Freude an der eigenen Tätigkeit zu verlieren. Die Folge seien oft körperliche Erschöpfungserscheinungen wie häufige Infektionen, Magen-Darm-Beschwerden oder Herzrhythmusstörungen. "Oft klagen Manager aber auch über zu wenig Zeit für die Familie und haben ein schlechtes Gewissen gegenüber ihren Kindern, da sie auch von zu Hause aus immer online mit ihrem Unternehmen in Verbindung stehen", sagt Patak. Während nur 39 Prozent der Frauen offen zu ihrer Überlastung standen, outeten sich 56 Prozent der Männer. Ingesamt würden Topmanager die eigene Leistungsfähigkeit häufig selbst überschätzen. "Die Unternehmensführung darf nicht ausschließlich nur für die Mitarbeiter sorgen, sondern auch für die eigene Gesundheit", sagt Patak. "Das bedeutet auch, die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen." Eine wichtige Maßnahme sei ein regelmäßiger Ausgleich. So gaben 77 Prozent der Befragten an, regelmäßig Sport zu treiben. "Tatsächlich gehen dann aber nur etwa 20 Prozent sporteln", sagt Patak. Etwa 26 Prozent setzen dagegen auf gesunde Ernährung. Nur zwei Prozent der befragten Führungskräfte nimmt dagegen medizinische Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch. "Diese Zahlen belegen, dass die Unternehmen eine besondere Verantwortung bei der Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter haben", sagt Patak. "Oft wird aber erst umgedacht, wenn es zu spät ist." Die Experten empfehlen regelmäßige Angebote in verschiedenen Bereichen. So seien etwa Vorträge zur gesunden Ernährung sinnvoll. "Hier kann sehr viel an Lebensqualität und Wohlbefinden gewonnen werden", sagt die Arbeitsmedizinerin Johanna Helm, die ebenfalls an der Studie beteiligt war. Ebenfalls hilfreich seien Sportangebote und praktische Tipps für die Büroarbeit, etwa zum richtigen Sitzen und der Einteilung von Pausen. "Wir raten den Unternehmen auch mit Arbeitsmedizinern zu kooperieren, um die Angebote besser abzustimmen", sagt Patak. Vor allem in kleineren Betrieben seien solche Angebote allerdings bislang die Ausnahme. Firmen mit 2.000 bis 3.000 Mitarbeitern hätten dagegen bereits zu 70 Prozent Fördermaßnahmen eingeführt. (Ende)
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|