VORSCHAU

PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00
Mozarthaus der Wirtschaft
13.02.2012 00:00
Hotel Park Hyatt
13.02.2012 00:00


IR Nachrichten


WETTER
Graz: Schneefall
-6°
Innsbruck: stark bewölkt
-8°
Linz: stark bewölkt
-8°
Wien: stark bewölkt
-9°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
BUSINESS
So, 12.02.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20070306016 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
Telekom Austria: Damoklesschwert EU-Roaming-Entscheid
Auswirkungen auf EBITDA-Marge 2007 noch unklar
Telekom Austria mit vorsichtigem Ausblick (Foto: telekom.at)
Telekom Austria mit vorsichtigem Ausblick (Foto: telekom.at)

Wien (pte016/06.03.2007/11:30) - Die Telekom Austria http://www.telekom.at hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 angekurbelt durch den Mobilfunkbereich sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis kräftig zugelegt. Der Ausblick für 2007 fiel allerdings eher konservativ aus. Noch nicht absehbar sei der Effekt aus der erwarteten Einführung einer Regulierung des internationalen Roaming-Verkehrs durch die Europäische Kommission, teilte der Konzern heute, Dienstag, mit. "Es ist derzeit unklar, wie stark die Gebühren gesenkt werden und wie sehr sich das auf das Ergebnis auswirkt", so Erste-Bank-Analystin Vera Sutedja gegenüber pressetext.

2006 hat die Telekom Austria im Roaming-Bereich 257,9 Mio. Euro umgesetzt. Aufgrund der hohen EBITDA-Marge könnte der Schaden für den Beitrag zum Konzern-EBITDA aber deutlich höher ausfallen, so Sutedja. Bei den Umsatzerlösen rechnet die Telekom Austria für 2007 trotz eines wettbewerbsbedingten Rückgangs der Großhandelspreise für internationales Roaming jedenfalls mit einer stabilen Entwicklung. Die bereinigte EBITDA-Marge soll um 1,5 Prozent sinken und liegt damit unterhalb der Analysten-Erwartungen.

Im vergangenen Jahr hat die Telekom Austria den Konzernumsatz um neun Prozent auf 4,76 Mrd. Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis kletterte um 24 Prozent auf 772,4 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um 37,4 Prozent auf 561,8 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie belief sich damit auf 1,19 Euro. Aufgrund des guten Ergebnisses hob der Konzern seine Dividende an und zwar um 36,4 Prozent auf 0,75 Euro. Die Anleger konnte das aber vorerst nicht über den nach Analysten-Meinung vorsichtigen Ausblick hinwegtrösten. Die Telekom-Austria-Aktie verlor am Dienstagvormittag rund zwei Prozent an Wert und hielt bei 17,85 Euro.

Dabei konnte der Konzern neben dem boomenden Mobilfunkgeschäft auch im Festnetzbereich überzeugen. Hier stieg das Betriebsergebnis um 36,3 Prozent auf 92,8 Mio. Euro. Der Umsatzrückgang blieb trotz anhaltender Festnetzerodierung mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 2,12 Mrd. Euro nahezu stabil. "Im internationalen Vergleich ist das ein guter Wert", meint Analystin Sutedja. Ein weiterer Rückgang der Anschlussleitungen und ein intensiverer Wettbewerb im Breitbandbereich sollen allerdings im laufenden Jahr für einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse und des EBITDA führen.

Im Mobilfunkbereich rechnet die Telekom Austria vor allem dank des weiteren Wachstums der internationalen Beteiligungen mit einem leichten Umsatzwachstum. Für das Österreich-Geschäft erwartet der Konzern allerdings einen Rückgang der Umsatzerlöse. Auch in Zukunft sei kein Rückgang der Wettbewerbsintensität absehbar, klagt der Branchenprimus. Darüber hinaus drückt auch die Reduktion der Mobilfunkterminierungsentgelte auf den Umsatz. 2006 hat die Telekom Austria im Mobilfunkgeschäft einen Umsatz von 2,9 Mrd. Euro und damit ein Plus von 16,8 Prozent erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis kletterte gegenüber dem Vorjahr um 23,2 Prozent auf 677,1 Mio. Euro.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
MONSTER JOBCORNER

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising