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Sa, 11.02.2012
pte20070305018 Unternehmen/Finanzen, Medien/Kommunikation
Palm unter Druck: Strategischer Verkauf als Option
Verstimmte Aktionäre fordern Lösung
Sunnyvale (pte018/05.03.2007/11:51) - Der Smartphone-Hersteller Palm http://www.palm.com prüft zusammen mit New Yorker Investment-Bankern der Morgan Stanley http://www.morganstanley.com strategische Optionen, die sowohl den Verkauf des Unternehmens als auch eine Übernahme durch Finanzinvestoren beinhalten. Der ehemalige Handheld-Marktführer ist jüngst Gegenstand aufkommender Übernahmespekulationen durch Motorola http://www.motorola.com oder Nokia http://www.nokia.com geworden, wobei der Aktienkurs des Spezialisten für mobile Kommunikation in den letzten Monaten um knapp 30 Prozent in die Höhe stieg. "Diese Gerüchte wollen wir im Moment weder bestätigen noch dementieren", erklärt Wolfgang Weiß, Palm Deutschland Marketing-Manager, im Gespräch mit pressetext. Vor dem Hintergrund eines verschärften Wettbewerbs im Mobilfunksektor durch Marktplayer wie Nokia, Motorola und Apple http://www.apple.com sowie Research in Motion http://www.rim.net , geriet das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von nur zwei Mrd. Dollar sukzessive unter Druck. Hinzu kommt, dass Motorola und Nokia ähnlich dem Palm Treo Smartphone mit Alternativprodukten punkten und Apple dieses Jahr noch mit dem iPhone einen Durchbruch erzielen will. Die derzeitigen Verkaufs- und/oder Übernahmespekulationen durch die Marktgiganten kommen demnach nicht unbegründet: Bereits im Februar 2006 forderte der mit über sechs Prozent haltende Großaktionär Mark Nelson den Palm-Aufsichtsrat zum Verkauf der Firma auf. Seiner Meinung nach ist die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gebremst durch ein "langsames Innovationstempo sowie einem Mangel an Ideen und sinkenden Gewinnmargen". Drei Monate zuvor konfrontierte bereits der schweizer Hedge-Fonds Sagio Investments http://www.sagioinvest.com den Aufsichtsrat mit ähnlichen Forderungen und beklagte den sinkenden Börsenkurs. Aus internen Kreisen heißt es, dass Palm-Chef Ed Colligan das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr aus Unabhängigkeitsgründen ganz bewusst nicht verkaufen wollte. Ob sich dieser Vorsatz vor dem Hintergrund immenser Marktkonkurrenz vor allem durch Apples iPhone-Vorstoß und der unruhigen Aktionärsbasis beibehalten lässt, wird sich zeigen. Derzeit scheint der Konzern zumindest vorhandene Strategiekonzepte weiter auf ihre Realisierbarkeit zu prüfen. (Ende)
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