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pte20070302017 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
YouTube sammelt Lizenzverträge
Viele kleine statt einzelne große Fische
Mountain View (pte017/02.03.2007/11:11) - Die Videoplattform YouTube http://www.youtube.com schließt derzeit laufend neue Lizenzverträge ab. Mittlerweile kommen pro Quartal etwa 200 neue Verträge mit Rechteinhabern hinzu. Insgesamt sind es inzwischen über 1.000 Verträge mit kleineren Inhalte-Anbietern, berichtet die New York Times. Obwohl die meisten Verhandlungen mit den großen Unternehmen bisher zu keinem Ergebnis geführt haben (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070221026 ), konnte sich YouTube schon jede Menge wichtige Rechte sichern. In den vergangenen Tagen stellte der Mutterkonzern Google eine Partnerschaft mit der National Basketball Association (NBA) in den USA auf die Beine. Bislang waren die Aufnahmen von Basketball-Spielen den Inhabern der Übertragungsrechte vorbehalten. Künftig können die Nutzer selbst Videos von Spielszenen drehen und online stellen. Zudem gibt es eine neue Rubrik auf der Videoplattform, die von der NBA mit Content befüllt wird. Ein weiterer Lizenzvertrag wurde mit dem Indie-Label Wind-up Records geschlossen. In Zukunft wird es dank dieser Kooperation Video-Clips von Evanescence sowie die Soundtracks von Filmen wie Daredevil und Walk the Line auf YouTube zu sehen geben. "Alle, die mit uns Verträge abschließen, wollen auch, dass es sich für sie lohnt", so Jordan Hoffner, Leiter des Partnerprogramms bei YouTube. Für die Kooperationspartner werden deshalb eigene Bereiche auf der Plattform eingerichtet, die für höhere Werbeeinnahmen sorgen sollen. So kommt es derzeit relativ schnell zu vielen kleinen Lizenzverträgen. Die Inhalte-Anbieter nutzen die Videoplattform, um sich einem Massenpublikum zu präsentieren und ihre Bekanntheit zu steigern. Die richtig großen Konzerne haben das nicht nötig und fürchten mehr um ihre Urheberrechte. Verhandlungen mit Viacom beispielsweise sind gescheitert und Google musste 100.000 Videos von der Plattform löschen. Und auch die großen Fernsehsender zeigen wenig Interesse, in Kooperationen mit YouTube zu treten. Inzwischen haben bereits mehrere die Urheberrechtsverletzungen seitens des Videoportals beklagt und ihre Gespräche mit Google auf Eis gelegt. (Ende)
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