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So, 12.02.2012
pte20070220013 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
Warner zeigt Interesse an EMI
Noch kein Angebot auf dem Tisch
London (pte013/20.02.2007/11:11) - Der britische Musikkonzern EMI hat bestätigt, dass der US-Konkurrent Warner Music herangetreten sei und Interesse an einer Übernahme bekundet hat. "Es ist nicht sicher, dass diese Annäherung zu einem Übernahmeangebot führen wird", heißt es in einer Stellungnahme von EMI. EMI hat vergangenen Woche überraschend eine zweite Gewinnwarnung veröffentlicht, was zu Spekulationen über den Verkauf seines Plattengeschäfts und seiner Publishing-Einheit geführt hat (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070219013 ). "Wenn es zu einem Angebot kommt, werden wir es mit besonderem Augenmerk auf die Bedingungen, die regulatorischen sowie betrieblichen Risikoprofile überprüfen", heißt in der Stellungnahme weiter. Berücksichtigen wolle EMI auch die Bewertung in Bezug zum Wert des Unternehmens an sich und den Wert, der aus einer Fusion entstehen würde. EMI und Warner Music haben in der Vergangenheit mehrmals versucht sich gegenseitig zu übernehmen. Der letzte Übernahmeversuch im Juli vergangenen Jahres scheiterte an der Befürchtung, dass die EU-Regulatoren den Deal verhindern würden. Das EU-Gericht hatte zu dem Zeitpunkt, als sich EMI und Warner geeinigt haben, den Zusammenschluss zwischen Bertelsmanns BMG und Sony Music für nichtig erklärt (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060714012 ) Sowohl Warner, bei dem unter anderem Madonna unter Vertrag steht, als auch EMI, bei dem Kylie Minogue beheimatet ist, haben mit sinkenden CD-Verkäufen und Musikpiraterie zu kämpfen. Eine Fusion würde Einsparungen von bis zu 1,5 Mrd. Pfund (2,22 Mrd. Euro) bedeuten. Gleichzeitig könnte EMI sein schwaches US-Geschäft aufpäppeln. EMIs Aktie, die in diesem Jahr um 20 Prozent fiel, stieg heute früh um sieben Prozent auf 238 Pence. (Ende)
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