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Fr, 25.05.2012
pte20070215018 Computer/Telekommunikation, Auto/Verkehr
Navigationssysteme verbessern Verkehrssicherheit
Experte warnt jedoch: "Faktor Sicherheit nicht ausreichend untersucht"
Wien (pte018/15.02.2007/10:59) - Satellitennavigationslösungen beeinflussen die Fahr- und Verkehrssicherheit bei Fahrten zu unbekannten Zielen positiv. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des niederländischen Forschungsinstitutes TNO, die von Aon, Athlon Car Lease, Delta Lloyd und TomTom in Auftrag gegeben wurde. Demnach müssen Fahrzeuglenker, die eine Satellitennavigationslösung einsetzen, 25 Prozent weniger oft anhalten und 35 Prozent weniger lang stillstehen, um ihren Zielort zu erreichen. Weiters wurde festgestellt, dass das Fehlverhalten der Lenker durch den Einsatz von Navigationssystemen - etwa das Missachten von Verkehrsschildern - um mehr als 50 Prozent vermindert wird. "Die Benutzer unserer Navigationsgeräte sind aufmerksamer, entspannter und gelassener und profitieren von kürzeren Reisezeiten", so Alexander Ribbink, Chief Operating Officer von TomTom. Auch die ökologischen und ökonomischen Faktoren verbessern sich durch den Einsatz von Navigationssystemen: Die Anzahl der gefahrenen Kilometer wird um 16 Prozent reduziert, die Reisezeit bei Fahrten zu unbekannten Zielorten um 18 Prozent. Die TNO-Studie hat außerdem ergeben, dass die Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenker deutlich erhöht wird. 78 Prozent gaben an, dank ihres Navigationssystems stets Herr der Lage zu sein, da sie aufmerksamer am Steuer sitzen und bewusster auf den Verkehr achten, der sie umgibt. Folglich melden auch Lenker, die kein derartiges System verwenden, zwölf Prozent mehr Schadensfälle. Aufgerechnet auf eine Million gefahrene Kilometer werden bei Fahrer mit Navigationsgeräten 9,14 Schäden gemeldet, ohne Navigationsgerät sind es 10,24 Schadensfälle. Armin Kaltenegger, Leiter der Forschung im Kuratorium für Verkehrssicherheit http://www.kfv.at , nennt die Ergebnisse wenig überraschend: "Es ist logisch, dass weniger Schadensfälle gemeldet werden, wenn die Kilometeranzahl reduziert wird." Der Faktor der Verkehrssicherheit wurde laut Kaltenegger in der Studie jedoch nicht ausreichend behandelt. "Dazu müsste man konkret das Verhalten an Gefahrenstellen etwa mit Eye-Tracking-Systemen analysieren", so Kaltenegger im Gespräch mit pressetext. Bisher gab es jedoch noch keine Untersuchungen in diese Richtung. (Ende)
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