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pte20070208023 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Skype angelt sich Symantec für Anti-Phishing-Schutz
Öberg: "Es ist mehr eine Frage der Wahrnehmung"
Luxemburg/Cupertino (pte023/08.02.2007/11:47) - Erst vor wenigen Tagen hat der Skype-Vizepräsident Stefan Öberg im Gespräch mit pressetext eine Reihe von Kooperationen mit mehreren großen Antiviren-Herstellern angekündigt. Heute, Donnerstag, hat das VoIP-Unternehmen mit Symantec nun einen weiteren großen Sicherheitsanbieter bekanntgegeben, mit dem man fortan zusammenarbeiten werde. Die Kooperation sieht vor, dass Skype-for-Business-Kunden die Symantec-Lösung Norton Internet Security in Kürze über den Online-Shop von Skype erwerben können. Ersten Informationen zufolge wird das von Skype lizenzierte Produkt zu einem günstigeren Preis als im Handel erhältlich sein. Mit der veränderten Sicherheitsstrategie will Skype vor allem Unternehmen ansprechen, die den VoIP-Anbieter wegen Sicherheitsbedenken bisher nicht für ihre Kommunikation genutzt haben. "Das ist aber mehr eine Frage der Wahrnehmung", so Öberg im pressetext-Interview (siehe: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070206045 ). "Anwender konnten schon bisher absolut sicher sein, dass ihre Telefongespräche über Skype nicht abgehört oder persönliche Daten geklaut werden können. Mit diesem Schritt wollen wir den Markt ein Stück weit erziehen und etwaige Bedenken aus der Welt schaffen", meint Öberg. Dies sei aber ohnehin mehr ein Thema für IT-Verantwortliche. Anwender seien vielmehr daran interessiert, ob sie in guter Qualität telefonieren und Videogespräche führen können, so der Skype-Vizepräsident. Symantec hat die Kooperation indes begrüßt und darauf hingewiesen, dass gerade Heimbüros und kleine Unternehmen sich dadurch eine optimal geschützte IT-Umgebung schaffen können. Um die VoIP-Verbindung zu schützen, kommen zwei Maßnahmen der Sicherheitslösung zum Tragen. Zum einen konfiguriert sich die Firewall automatisch und weist der VoIP-Verbindung einen offenen Port zu. Dieser wird dann zusätzlich über eine integrierte Intrusion-Prevention-Lösung überwacht. "Damit können schadhafte Programme und Anwendungen abgefangen werden, die sich verdächtig verhalten oder eine Schwachstelle ausnutzen wollen", so Symantec-Pressereferentin Antje Weber auf Nachfrage von pressetext. Ob der Zusammenarbeit mit Symantec noch weitere Kooperationen mit anderen Herstellern folgen werden, blieb von Skype unbeantwortet. Als ersten Security-Anbieter konnte Skype vergangenen Sommer Symantec-Konkurrent McAfee gewinnen. (Ende)
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