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Fr, 25.05.2012
pte20070207041 Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle
Kinojahr 2006: Mehr Besucher und Umsatzplus
Marktanteil heimischer Produktionen steigt
Berlin (pte041/07.02.2007/14:49) - 2006 haben die deutschen Kinos mehr Besucher anlocken können als im Vorjahr, wie die Filmförderanstalt (FFA) http://www.ffa.de heute, Mittwoch, bekannt gegeben hat. 137 Mio. Kinogeher - ein Plus von 7,4 Prozent - sorgten gleichzeitig für einen Umsatzanstieg von 9,3 Prozent auf 814 Mio. Euro. Damit ist die Talsohle zwar überwunden, aber die Branche ist noch lange nicht am Ziel. 2004 etwa gingen noch 164 Mio. Besucher ins Kino. Einen Rekordwert erreichten hingegen deutsche Filmproduktionen, deren Marktanteil sich im vergangenen Jahr auf 25,8 Prozent belief. "Die hohe Qualität und breite Vielfalt an Filmen hat für volle Kinos gesorgt", begründet Ann-Malen Witt, Sprecherin der FFA, das Besucherplus im pressetext-Gespräch. Neben Hollywood-Blockbustern wie "Ice Age 2", "Fluch der Karibik 2" und "The Da Vinci Code" rangierten auch drei deutsche Produktionen unter den Jahres Top Ten mit über 3,5 Mio. Besuchern, angeführt von "Das Parfum" mit 5,5 Mio. Besuchern. Aber nicht nur Blockbuster, sondern auch viele Qualitäts- und Erstlingsfilme lockten mehr Menschen in die Kinos. Mit 487 Erstaufführungen in deutschen Kinos wurde ein weiterer Rekordwert erreicht. Bundesweit starteten 174 deutsche, 163 amerikanische und 80 EU-Produktionen. Die FFA ist überzeugt, dass der Erfolg auch 2007 weiter anhalten werde. "Das Jahr hat gut angefangen. Bereits 650.000 Besucher sahen im Januar 'Die Wilden Kerle' und die Produktionen, die dieses Jahr herauskommen, klingen vielversprechend", so Witt weiter. Vor Herausforderungen stehen allerdings die Kinobetreiber. Die Zahl der Kinospielstätten ist im Vergleich zum Vorjahr um 31 auf 1.823 zurückgegangen. Mit 95 neu eröffneten Kinosälen lag diese Zahl erstmals nicht im dreistelligen Bereich. Somit konnte auch die Zahl der Schließungen nicht übertroffen werden. Die Einführung des digitalen Kinos im April 2007 bedeutet für Kinobetreiber und Verleiher weitere Investitionen in Technik, Programm und Marketing. Zu diesem Zweck wird die FFA ein "Pflichtenheft" herausgeben. Der durchschnittliche Kartenpreis stieg 2006 auf sechs Euro. (Ende)
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