VORSCHAU

PRESSETERMINE

AKTUELLES PRESSEFOTO

IR Nachrichten
24.05.2012 08:15 Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
24.05.2012 08:05 Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
23.05.2012 20:45 Telekom Austria AG


WETTER
Graz: heiter
27°
Innsbruck: Gewitter
24°
Linz: Gewitter
23°
Wien: Gewitter
23°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
MEDIEN
Fr, 25.05.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20070131026 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Illegale Telefonwerbung nimmt trotz Verbot zu
Verbraucherschützer fordern Bußgelder
(c) Konsument.at
(c) Konsument.at

Berlin (pte026/31.01.2007/13:47) - Die Zahl unerwünschter Werbeanrufe ist in Deutschland im vergangenen Jahr stark angestiegen. Trotz des Inkrafttretens des gesetzlichen Verbots für Werbeanrufe ist deren Anzahl in den ersten drei Quartalen 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent gestiegen, so eine Statistik der GfK. Aus diesem Grund fordert Edda Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) http://www.vzbv.de , heute, Mittwoch, einmal mehr die Einführung von Bußgeldern.

Die GfK-Statistik zeige, dass unerbetene Werbeanrufe zunehmen, so Müller. "Gesetzeslücken und fehlende Sanktionen bieten Werbetreibenden geradezu einen wirtschaftlichen Anreiz, gegen das Gesetz zu verstoßen", sagte Müller weiter. Der Deutsche Direktmarketing Verband http://www.ddv.de reagierte noch im November vergangenen Jahres ablehnend auf die Forderungen der Verbrauchschützer. Bußgelder seien unwirksam und populistisch, lautete das Argument des Verbands, der lieber auf selbstregulierende Maßnahmen setzt (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=061102032 ).

Die GfK-Statistik wird auch das Bundesjustizministerium beschäftigen, das heute ein Gespräch über Telefonwerbung veranstaltet, an dem auch der vzbv teilnimmt. Der vzbv betont, dass auch aus Brüssel Druck auf die deutsche Bundesregierung drohe. Die EU-Richtlinie verbiete Kundenwerbung in Form hartnäckiger und unerwünschter Telefonanrufe und fordere aggressive Geschäftspraktiken mit wirksamen und abschreckenden Sanktionen zu ahnden.

In einer Umfrage der Verbraucherzentralen gaben 95 Prozent der Befragten an, sich durch unerwünschte Werbung belästigt zu fühlen. Bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen beschweren sich pro Jahr mehr als 12.000 Verbraucher über ungebetene Werbeanrufe, so der vzbv. Ärgerlich sei für die Verbraucher, dass die Anrufe zumeist am Abend und am Wochenende erfolgten. Einige Betroffene würden von Daueranrufen oder Beleidigungen berichten, wenn sie nicht auf Angebote eingehen.

Neben der Einführung von empfindlichen Bußgeldern, fordert der vzbv auch das Verbot der Rufnummerunterdrückung bei Werbeanrufen. Außerdem sollen Verbraucher die Möglichkeit erhalten, den Vertrag aufzulösen und Schadensersatz zu fordern, sollte der Vertrag auf illegalen Marketing- oder Werbepraktiken beruhen.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Linda Osusky
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
ETARGET

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising