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Fr, 26.01.2007 13:50
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pte20070126025 Umwelt/Energie, Unternehmen/Finanzen

Solarstromindustrie: Exportraten von 70 Prozent in Sicht

Deutsche Photovoltaik-Branche setzt 3,8 Mrd. Euro um
Auslandsnachfrage stärkt Solarzellenproduktion (Foto: solarwirtschaft.de)
Auslandsnachfrage stärkt Solarzellenproduktion (Foto: solarwirtschaft.de)

Berlin (pte025/26.01.2007/13:50) - Die deutsche Solarstromindustrie hat ihren Wachstumskurs auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. Die zehn Solarzellen-Produzenten stellten 2006 um 50 Prozent mehr Solarzellen her als im Vorjahr. Insgesamt lag die produzierte Leistung bei 500 Megawattpeak (MWp), 2005 waren es noch 320 MWp. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) http://www.solarwirtschaft.de hervor. Getrieben wurde das Wachstum der inländischen Solarstromindustrie vor allem durch die steigende Auslandsnachfrage. "Wir gehen davon aus, dass in wenigen Jahren eine Verdoppelung der Exportraten auf 70 Prozent möglich ist", so BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig im Gespräch mit pressetext. 2006 lag der Auslandsanteil im Solarzellenbereich bei 35 Prozent.

Die Windkraft habe gezeigt, dass hohe Exportraten möglich sind, erläutert Körnig. Die Windenergiebranche konnte die 70 Prozent-Marke bereits erreichen, verfüge gegenüber der Photovoltaik jedoch über einen Marktvorsprung von sieben bis zehn Jahren. Die Solarzellen-Produzenten richten ihre Geschäftsstrategie bereits deutlich am Potenzial des Auslandsmarktes aus. "Von den Unternehmen wird ganz gezielt auf eine hohe Exportrate hingearbeitet. Sie setzen sich selbst sehr ehrgeizige Ziele", sagt Körnig. Viele wollen schon innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Auslandsanteil von 50 Prozent erreichen. Mit dem Wachstum der Auslandsmärkte sei zwar immer steigender Wettbewerb gegen Unternehmen aus anderen Ländern wie zum Beispiel Japan verbunden. Die Voraussetzungen für eine weiterhin positive Entwicklung der deutschen Solarstromindustrie außerhalb des Heimmarktes seien aufgrund des Technologievorsprungs und der guten Aufstellung der Unternehmen aber gegeben, zeigt sich Körnig zuversichtlich.

Der BSW rechnet auch 2007 mit einem weiteren Wachstum der Branche. "Wir gehen erneut von einem zweistellig prozentuellen Zuwachs aus. Die Entwicklung hängt aber sehr davon ab, wie die Auslandsmärkte wachsen", erklärt der BSW-Geschäftsführer. Der Umsatz in der Photovoltaik-Branche stieg im vergangenen Jahr von rund drei Mrd. auf 3,8 Mrd. Euro. Auf der Grundlage von Daten des Verbandes der Netzbetreiber erhöhte der BSW rückwirkend seine Markteinschätzung der Jahre 2004 und 2005. Demnach umfasste der deutsche Photovoltaikmarkt 2004 rund 600 MWp installierter Leistung, ein Jahr darauf waren es bereits 750 MWp. Neben den Wachstumsimpulsen auf Auslandsmärkten betont der BSW die wichtige Rolle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bei der positiven Entwicklung der deutschen Solarstromindustrie.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Victoria Schubert
Tel.: ++43-1-81140-305
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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